30.12.2007 | Euro am Sonntag Archivbericht | Ausgabe 52/07

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Kartellamt rüstet auf

Behörde plant Abteilung gegen überhöhte Energiepreise

Das Bundeskartellamt will die jüngsten Preiserhöhungen bei Strom und Gas genau unter die Lupe nehmen. Die Behörde plant die Gründung einer Arbeitsgruppe, die einen "möglichen Preishöhenmissbrauch" durch Strom- und Gasversorger untersuchen soll. "Die neue Abteilung wird Anfang 2008 ihre Arbeit aufnehmen", sagte Sprecherin Silke Christina Kaul am Freitag gegenüber dieser Zeitung. Die Untersuchungen sollen auf dem sogenannten Vergleichsmarktkonzept beruhen. Welche Vergleichsmärkte herangezogen werden, stehe aber noch nicht fest. Rechtsgrundlage der geplanten Untersuchungen ist das am 22. Dezember geänderte Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Danach müssen die Unternehmen den Grund für die Erhöhungen künftig nachweisen. Mit schnellen Ergebnissen ist aber nicht zu rechnen. "Die Arbeit kann bis zu einem Jahr dauern", so Kaul. Gegen Stadtwerke könnten auch die Landeskartellämter tätig werden. Versorgern mit überhöhten Preisen drohen Geldbußen in Höhe von bis zu zehn Prozent des Umsatzes. (mth)

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