Hebelprodukte

OS mit Top Trades

Name Kurs Umsatz
Call auf TUI 0,96 1 Mio.
Call auf TUI 0,62 706.580
Call auf ASML Holding 16,20 583.905
Discount Warrant auf Nvidia 1,17 477.168
Discount Warrant auf Infineon 1,12 414.282
Call auf Bayer 0,30 173.460

Börsenplatz: Stuttgart

Meistgeklickte Basiswerte

Name Kurs +/-
Cenit AG 6,48 -0,61% KO OS
Silicon Sensor International AG 53,20 0,38% KO OS
SÜSS MicroTec AG 49,50 -0,52% KO OS
Ceconomy St 4,37 0,00% KO OS
Endesa 31,33 -0,44% KO OS
Electronic Arts 167,48 -1,45% KO OS
RELX Group 26,92 -0,15% KO OS

Tops & Flops im DAX

Name Kurs +/-
Porsche A Hldg Vz 36,81 2,34% KO OS
adidas 158,70 2,22% KO OS
Siemens Health 42,35 2,17% KO OS
Deutsche Bank 31,05 2,10% KO OS
Siemens 245,15 1,91% KO OS
SAP 173,80 1,79% KO OS

Tops & Flops im Nasdaq 100

Name Kurs +/-
Alphabet-A 314,98 4,01% KO OS
Alphab Rg-C-NV 314,90 3,74% KO OS
Old Dominion Fre 201,39 3,19% KO OS
Lam Research 244,92 3,17% KO OS
PDD Sp ADS-A 104,94 2,93% KO OS
Paccar 128,46 2,85% KO OS

Marktübersicht

Umsatzspitzenreiter EUWAX (Börse Stuttgart)

WKN Basiswert Art Emi. Vol.
DY0WJ9 Euro Stoxx 50 Discount DZ 1,60 M
AMC0AE ARR Global Long S. Index/Trac. 1,42 M
VJ4S6Q Synopsys Discount VON 924.148
HT23NG Mercedes-Benz Grou. Discount TUB 756.296
PJ4PDW eBay Inc Discount BNP 702.870

Über Hebelprodukte

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.