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18.10.2013 07:40
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Rio de Janeiro startet Pilotprojekt zum Bezahlen von Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr mit NFC-fähigen Smartphones

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Rio de Janeiro wird als erste Stadt Brasiliens ein Pilotprojekt starten, das mobiles Bezahlen von Fahrten per NFC im öffentlichen Nahverkehr ermöglicht. Diese innovative Initiative erfolgt im Rahmen einer wegweisenden Partnerschaft von RioCard Tecnologia da Informação, Gemalto, Motorola Mobility und Brasiliens vier führenden Mobilfunkbetreibern - Claro, Oi, Telefónica und TIM – mit Unterstützung der GSMA. Zweihundert Personen, die Busse, Züge und Fähren benutzen, wurden für die Teilnahme an diesem dreimonatigen Pilotprojekt, das voraussichtlich im Dezember 2013 abgeschlossen wird, ausgewählt und werden mit den beteiligten Unternehmen zusammenarbeiten.

Zum ersten Mal werden in Brasilien NFC-fähige Smartphones als mobile Geldbörsen für das sichere Bezahlen von Fahrten im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt. Mittels NFC können Daten kontaktlos und sicher zwischen zwei kompatiblen Geräten über kurze Strecken von wenigen Zentimetern übertragen werden. Die Technologie des kontaktlosen Bezahlens wurde erstmals 2003 in Rio de Janeiro mit dem RioCard-Fahrausweis eingeführt und ist jetzt fester Bestandteil des Alltags von Millionen von Nutzern.

Der Nutzer bezahlt für die Fahrt, indem er das Smartphone Motorola RAZR D3 – das als erstes NFC-fähiges Gerät mit breiter Beliebtheit für den exklusiven Einsatz im Rahmen des Pilotprojekts ausgewählt wurde – in die Nähe des RioCard-Lesegeräts bringt. Der Abstand sollte wenige Zentimeter betragen. Dabei kann der Nutzer mittels einer App jederzeit und überall seinen Kontostand auf dem Bildschirm kontrollieren. In Kürze wird RioCard auch Prepaid-Gebühren auf dem Gerät selbst anbieten. "Das System ist praktisch und schnell und macht den Kunden frei und unabhängig", so Homero Quintaes, Director von RioCard TI.

Gemalto, das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Sicherheit, stellt für das Projekt seine UpTeq Multi-Tenant NFC–fähigen SIM-Karten mit eingebetteter Mifare4Mobile-Technologie zur Verfügung. Die Karte schützt die Zugangsdaten der Nutzer und versetzt sie in die Lage, durch ein bloßes kurzes Heranführen des Handys für ihre Fahrt sicher zu bezahlen. Die Lösung ist durch Erweiterung um die Trusted Service Manager (TSM)-Plattform von Gemalto für die sich in Zukunft wandelnden Technologieanforderungen gerüstet und kann die Einführung einer breiten Palette von Mehrwertdiensten unterstützen.

"Der Verkehrsbereich kristallisiert sich immer mehr als ein Hauptanwendungsgebiet der NFC-Technologie heraus. Unsere UpTeq Multi-Tenant NFC-fähige SIM-Karte ist umfassend skalierbar und kann jetzt und in Zukunft eine breite Palette an Diensten unterbringen", erläutert Damien Bullot, Telecom Director bei Gemalto in Brasilien. "Immer mehr Banken, Händler und Dienstanbieter führen hochmoderne mobile Zahlungstechnologien ein. Die skalierbare Lösung von Gemalto kann mit der Entwicklung des Marktes Schritt halten und erlaubt eine unproblematische Einbeziehung neuer Dienstanbieter."

"Die von uns im Bereich der mobilen NFC-Dienste beobachtete Dynamik nimmt rasant zu", so Pierre Combelles, Leiter Mobile Commerce bei der GSMA. "Dieses innovative Pilotprojekt in Lateinamerika zeigt, wie mobile NFC-Lösungen die Digitalisierung von Fahrkartendiensten vollziehen. Aber das ist nur der Anfang. Der mobile Geschäftsverkehr weckt den Bedarf an neuen Diensten, darunter Zahlungsdienste, Gutscheine, Kundenbindungsprogramme und Kundenzugang, um nur einige zu nennen. Wir erleben eine spannende Zeit in dieser Region."

Beteiligte Partner:

RioCard Tecnologia da Informação – RioCard TI ist ein Vorreiter, was den Einsatz der NFC-Technologie im Bereich der elektronischen Fahrscheine für den Personennahverkehr angeht. – Weitere Informationen finden Sie unter www.cartaoriocard.com.br

Motorola Mobility – Motorola Mobility, ein Unternehmen von Google, stellt Smartphones, Tablet-PCs und kabelloses Zubehör her, die das Leben leichter, kommunikativer und vielfältiger machen. Weitere Informationen finden Sie unter motorola.com/mobility

Gemalto – Gemalto ist das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Sicherheit und ein integraler Bestandteil der entstehenden digitalen Gesellschaft. Milliarden von Menschen weltweit wollen heute überall, jederzeit und uneingeschränkt kommunizieren, reisen, einkaufen, Bankgeschäfte erledigen, unterhalten werden oder arbeiten - und das so angenehm und sicher wie möglich. Gemalto erfüllt die wachsenden Anforderungen an individuelle mobile Serviceleistungen, sichere Zahlungslösungen, authentifizierten Zugang zu Cloud-Systemen, Identitäts- und Datenschutz, elektronische Gesundheits- und Behördendienste, bequeme Ticketlösungen sowie zuverlässige M2M-Kommunikationslösungen. Gemalto entwickelt sichere Softwarelösungen und sichere Produkte, die das Unternehmen selbst entwirft und personalisiert. Diese Produkte und die darauf enthaltenen vertraulichen Daten sowie die von ihnen ermöglichten Serviceangebote für Endnutzer werden über Gemaltos Plattformen und Dienste verwaltet. Durch kontinuierliche Innovationen versetzt Gemalto seine Kunden in die Lage, attraktive Angebote für das digitale Leben zu machen. Milliarden von Endanwendern profitieren vom Komfort und der Sicherheit dieser Lösungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gemalto.com und folgen Sie dem Unternehmen auf Twitter: @gemalto

GSMA - Die GSMA vertritt die Interessen der Mobilfunkbetreiber weltweit. Der Verband umfasst 220 Länder und vereinigt nahezu 800 Mobilfunknetzbetreiber weltweit und 250 Unternehmen im weiteren Umfeld, u. a. Hersteller von Mobilgeräten, Softwareunternehmen, Geräteanbieter, Internetfirmen sowie Organisationen aus der Finanzbranche, dem Gesundheitswesen sowie Medien-, Transport- und Versorgungsunternehmen. Die GSMA veranstaltet auch branchenführende Events wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsma.com und folgen Sie dem Unternehmen auf Twitter: @GSMA.

Claro – Claro zählt zu den führenden Mobilnetzbetreibern in Brasilien. Das Unternehmen arbeitet auf nationaler Ebene und hat zurzeit einen Kundenstamm von über 66 Millionen Teilnehmern. Claro begann 2012, die 4G Max-Technologie kommerziell in Brasilien anzubieten. Aktuell ist das Unternehmen in über 3.600 brasilianischen Städten mit GSM- und 3GMax-Mobilfunknetzen präsent. Als führender Anbieter innovativer Inhalte und Dienstleistungen verfügt Claro über Roaming-Abkommen für Sprachdienste in mehr als 170 Ländern und für Datendienste in über 150 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Claro untersteht dem kontrollierenden Einfluss von América Móvil, einem der drei größten Mobilfunk-Telekommunikationskonzerne der Welt. Im Bereich der unternehmerischen Verantwortung fördert Claro das Instituto Claro, dessen Ziel es ist, die Struktur seiner privaten Investitionen in Sozialprojekte festzulegen und den Einsatz neuer Technologien in Bildungseinrichtungen zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter: www.claro.com.br

Oi - Oi ist ein Vorreiter bei der Bereitstellung von gebündelten Diensten in Brasilien. Oi bietet landesweit Orts- und Fern-Sprachübertragungs-, Mobilfunk-, Breitband- und Pay TV-Dienste. Im Juni 2013 verzeichnet das Unternehmen 75 Millionen Umsatz generierenden Einheiten (RGUs). Davon entfallen 47 Millionen auf das Segment Privatkunden Mobilnetz, 18 Millionen auf das Segment Privatkunden Festnetz und 9 Millionen auf das Segment Geschäftskunden. Hinzu kommen 667.000 öffentliche Telefone.

Telefónica - Telefónica ist einer der weltweit führenden Netzwerkbetreiber in der Telekommunikationsbranche und bietet integrierte Lösungen für Kommunikation, Information und Unterhaltung an. Das Unternehmen ist in Europa und Lateinamerika vertreten und in 24 Ländern tätig. Im Juni 2013 betrug die Gesamtzahl der Kunden von Telefónica 317,3 Millionen. Telefónica ist in der Branche einer der am stärksten international ausgerichteten Anbieter. Über 77 Prozent seiner Geschäftstätigkeit erfolgt außerhalb seines heimischen Marktes bei Ausrichtung auf spanisch- und portugiesischsprachige Gebiete.

Der Konzern steht nach Marktkapitalisierung weltweit in der Telekommunikationsbranche an neunter Stelle. Es ist der erste europäische integrierte Netzbetreiber und belegt den 18. Platz im Aktienindex Euro Stoxx 50, der große europäische Unternehmen erfasst (Stand: 30. Juni 2013). Telefónica ist ein börsennotiertes Unternehmen. Es hat über 1,5 Millionen direkte Aktionäre. Sein Kapital wird am kontinuierlichen Markt der spanischen Börsen (Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia) und an den Börsen in London, New York, Lima und Buenos Aires gehandelt. In Lateinamerika stellt Telefónica Dienste für über 214,9 Millionen Kunden bereit (Stand: Ende Juni 2013) und entwickelt sich zum führenden Betreiber in Brasilien, Argentinien, Chile und Peru. Darüber hinaus ist es in beträchtlichem Umfang in Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Nicaragua, Panama, Puerto Rico, Uruguay und Venezuela aktiv. In Europa unterhält das Unternehmen zusätzlich zur Geschäftstätigkeit in Spanien Betriebsgesellschaften in Großbritannien, Irland, Deutschland, Tschechien und der Slowakei, die über 101,8 Millionen Kunden betreuen (Stand: Ende Juni 2013).

TIM - TIM ist der Netzbetreiber in Brasilien, der das stärkste Wachstum verzeichnet. Heute hat das Unternehmen über 72 Millionen Kunden und steht im Pre-Paid-Segment an der Spitze. TIM legt auch besonderes Gewicht auf die Qualität des Netzes und des Kundendienstes. Im Dreijahreszeitraum bis 2015 sollen rund 90 Prozent des Investitionsvolumens des Unternehmens in Höhe von voraussichtlich 10,7 Milliarden Brasilianische Real für Infrastrukturprojekte in Brasilien eingesetzt werden. TIM ist weiterhin das einzige Telekommunikationsunternehmen am Neuen Markt der Börse von Brasilien (BM&FBOVESPA) für Unternehmen mit Corporate Governance auf dem höchsten Niveau. Es ist außerdem im Corporate Sustainability Index (ISE) und im Carbon Efficiency Index (ICO2) der BM&FBOVESPA aufgeführt.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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