2G Energy: Neue Höchstkurse wahrscheinlich
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Die Aktie von 2G hat im letzten Jahr richtig Schwung aufgenommen. Die Prognosereduktion für 2025 hat das im Oktober nur kurz gebremst, inzwischen sind neue historische Höchstkurse greifbar – und auch wahrscheinlich.
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2G Energy, ein Hersteller von dezentralen Energieerzeugungsanlagen mit einer führenden Position bei kleineren BHKW, hat derzeit viele attraktive Wachstumsopportunitäten. In Deutschland wird die flexible Nutzung von Biogas wieder stark gefördert, das sorgt für eine regelrechte Schwemme von Aufträgen. Außerdem steht die Ausschreibung von Gas-Reservekraftwerken an, auch hier sieht 2G gute Chancen. Anziehen dürfte darüber hinaus der Absatz der noch jüngeren Produkte – Großwärmepumpen und Demand-Response-Einheiten – und zudem stehen neue Großaufträge für die Ukraine und insbesondere auch für Rechenzentren an.
Starke Prognose für 2026
Im letzten Jahr musste 2G die Jahresprognose trotz der positiven Trends aber dennoch im Oktober kappen – auf 380 bis 400 Mio. Euro beim Umsatz und 6,5 bis 8,0 Prozent bei der EBIT-Marge –, da mehrere temporäre Belastungsfaktoren zusammengekommen sind, insbesondere zeitweise Bremseffekte für das Servicegeschäft durch eine neue ERP-Software, eine sehr späte EU-Genehmigung der deutschen Förderung für den Biogassektor und Verzögerungen bei der Erteilung neuer Ukraine-Aufträge. Für dieses Jahr stehen die Ampeln aber auf grün – und das Unternehmen visiert eine deutliche Verbesserung der Zahlen auf einen Umsatz von 440 bis 490 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 9 bis 11 Prozent an.
Klassischer falscher Ausbruch
Die Aktie beginnt, diese positiven Aussichten zunehmend einzupreisen. Nach dem Ausbruch aus dem mehrjährigen Seitwärtskorridor im Jahresverlauf 2025 war die Aktie im Oktober mit der Prognosereduktion noch einmal in die vorherige Range zurückgefallen. Dieses Rebreak wurde aber postwendend mit einem kräftigen Rebound korrigiert – ein klassischer falscher Ausbruch nach unten, der zumeist deutliches Potenzial in die Gegenrichtung andeutet.
Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau
Die Aktie hat sich damit wieder an die vorherigen historischen Höchstkurse angenähert, das All-Time-High wurde im letzten August bei 39,60 Euro markiert. Nach dem mächtigen Rebound im letzten November hat die Aktie mit etwas Abstand dazu zwischen 33 und 38 Euro seitwärts konsolidiert und damit den Kurssprung verarbeitet.
Neuer Aufwärtstrend vor Bestätigung
Jetzt deutet sich aber der Ausbruch der Aktie aus diesem kurzfristigen Seitwärtskorridor nach oben an, damit dürfte die Aktie schnell die Höchstkurse angreifen. Gelingt ein Anstieg auf neue ATH, wäre das die Bestätigung des im letzten Jahr gestarteten neuen mittelfristigen Aufwärtstrends. Ein attraktives und derzeit charttechnisch wahrscheinliches Szenario für die Aktie.
Aufwärts gehen könnte es im laufenden Jahr auch bei der Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Da wichtige Portfoliounternehmen operative Fortschritte vermelden und für 2026 ein kräftiges Wachstum anstreben, erscheinen die Voraussetzungen für einen Kursaufschwung der DEWB-Aktie vielversprechend: zum Artikel
Das gilt auch für Gesco. Die Aktie folgte zuletzt einem leichten Aufwärtstrend und lockt noch mit einer ausgesprochen niedrigen Bewertung, in der sich die Konjunkturflaute der letzten Jahre widerspiegelt. Sollte sich die Industriekonjunktur, wie zuletzt verstärkt angedeutet, tatsächlich erholen, dürfte Gesco davon deutlich profitieren – was in der Aktie noch nicht eingepreist ist: zum Artikel
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