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11.12.2019 15:47
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Volkswagen will Batteriezellfabrik aus eigener Kraft stemmen - Diess: 2019 starkes Geschäftsjahr

"Ohne staatliche Förderung": Volkswagen will Batteriezellfabrik aus eigener Kraft stemmen - Diess: 2019 starkes Geschäftsjahr | Nachricht | finanzen.net
"Ohne staatliche Förderung"
Im Gegensatz zu anderen Unternehmen will Volkswagen bei der geplanten Batteriezellfertigung auf staatliche Förderprogramme verzichten.
"Wir bauen das ohne staatliche Förderung", sagte ein Sprecher am Mittwoch. Als erste hatte das Wirtschaftsmagazin "Capital" darüber berichtet. Die Wolfsburger wollen zusammen mit dem schwedischen Partner Northvolt im niedersächsischen Salzgitter eine Fabrik für Akkus mit einer Jahreskapazität von 16 Gigawatt-Stunden hochziehen. Die Investition von knapp einer Milliarde Euro für den Einstieg in die erste Batteriezellfertigung in Deutschland hatte der VW-Aufsichtsrat bereits im Mai bekanntgeben.

Damals hatte der Konzern zunächst ebenfalls eine staatliche Unterstützung erwogen, sich später aber anders entschieden, da die von Bundeswirtschaftsminster Peter Altmaier geplanten Fördertöpfe vor allem für Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgesehen waren. Volkswagens Einkaufsvorstand Stefan Sommer begründete den Verzicht laut "Capital" unter anderem mit dem Verweis auf das Tempo, mit dem die Produktion in Salzgitter starten soll. "Wir wollen sehr schnell in die industrielle Fertigung." Der Serienstart ist für spätestens 2024 geplant. Volkswagen treibt den Wechsel in die Elektromobilität derzeit mit Milliardeninvestitionen voran und will in einigen Jahren zu einem führenden Anbieter auf diesem Feld aufsteigen.

Die EU-Kommission hatte zu Wochenanfang staatliche Subventionen von 3,2 Milliarden Euro für den Aufbau einer europäischen Batteriezellproduktion genehmigt. Dadurch sollen private Investitionen von fünf Milliarden Euro angestoßen werden. Von deutscher Seite sind nach Angaben von Altmaiers Ministerium fünf Firmen an dem europaweiten Vorhaben beteiligt: Der Chemiekonzern BASF, der Autobauer BMW, die Peugeot-Tochter Opel, eine deutsche Tochter des belgischen Recycling-Konzerns Umicore und der schwäbische Batteriehersteller Varta. Ein zweites Programm wird von der EU derzeit geprüft.

VW-Chef Diess - Blicken auf ein starkes Geschäftsjahr zurück

Volkswagen hat seine Ziele trotz der Konjunkturschwäche in diesem Jahr erreicht.

"Der Konjunkturmotor stotterte, etliche Modellanläufe waren sehr anspruchsvoll", sagte Vorstandschef Herbert Diess nach Unternehmensangaben am Mittwoch vor der Belegschaft in Wolfsburg. "Aber am Ende kann ich sagen: Der Konzern blickt auf ein starkes Geschäftsjahr zurück. Wir haben Marktanteile gewonnen, und bei der Umsatzrendite werden wir 2019 im selbst gesteckten Zielkorridor landen." Volkswagen hat sich für dieses Jahr eine operative Rendite vor Sondereffekten zwischen 6,5 und 7,5 Prozent vorgenommen.

Mit Blick auf das kommende Jahr warnte Diess vor einer weiteren Abkühlung der Wirtschaft. "Konjunkturell verdichten sich die Alarmsignale aus China und den USA." Der Autobauer sei dank seiner vielen Marken jedoch stark genug, um Schwächen in einzelnen Regionen auszugleichen. "Und wir gehen bei Zukunftstechnologien tatkräftig voran", fügte Diess hinzu. "Wir müssen die wichtigsten Komponenten des Autos - Batterien und Software - selbst herstellen können. Wir müssen hier nachhaltig Kompetenz aufbauen", sagte er nach Angaben des Konzerns weiter. Volkswagen will im Gegensatz zu anderen Unternehmen bei der geplanten Batteriezellfertigung in Salzgitter auf staatliche Förderprogramme verzichten.

Hamburg (Reuters)

Bildquellen: Scott Olson/Getty Images, Sean Gallup/Getty Images

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