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28.09.2020 17:12

Lufthansa trifft Gewerkschaften - "Eingeschworen auf noch härtere Zeiten"

"Weitere Opfer": Lufthansa trifft Gewerkschaften - "Eingeschworen auf noch härtere Zeiten" | Nachricht | finanzen.net
"Weitere Opfer"
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Die Lufthansa hat mit Vertretern der Piloten und des Bodenpersonals über die kritische Lage des Konzerns in der Corona-Krise beraten.
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"Die Gewerkschaften wurden eingestimmt auf weitere Opfer und das Management hat das Zukunftsszenario in dunkelsten Farben gemalt", sagte Marcel Gröls, der bei der Vereinigung Cockpit (VC) für Tarifpolitik zuständig ist, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir wurden eingeschworen auf noch härtere Zeiten." Eine Verdi-Sprecherin sagte, es sei klar, dass Kündigungen allein nicht reichten. Die Lufthansa müsse Perspektiven in der Krise aufzeigen und Maßnahmen zum sozialverträglichen Jobabbau so schnell wie möglich angehen. "Eine Restrukturierung ist notwendig."

Beim sogenannten "strategischen Dialog" trifft sich die Lufthansa regelmäßig mit den Vertretern der Belegschaft. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hatte allerdings abgesagt und dies damit begründet, dass es keinen Fortschritt bei noch offenen Fragen zu ihrem Krisen-Tarifvertrag mit der Lufthansa gebe. UFO hatte im Juni einen Krisenpakt mit der auf neun Milliarden Euro Staatshilfe angewiesenen Lufthansa geschlossen. Mit Verdi ist noch keine Einigung für das Bodenpersonal gelungen, mit der Pilotengewerkschaft VC nur eine Übergangslösung. Noch in dieser Woche sollen Gespräche starten, um längerfristige Lösungen zu finden, sagte VC-Experte Gröls.

Beim Treffen mit der Lufthansa wurden die Gewerkschaften nach eigenen Angaben auch damit konfrontiert, dass der künftige Personalüberhang um rund 5000 höher ausfällt als mit 22.000 bisher geplant. Der Großteil dürfte das Kabinenpersonal treffen. Erst am Freitag hatte die Lufthansa erklärt, dass ab 2022 mindestens 1100 Stellen bei den Piloten gefährdet sind. Ende Juni hatte die Lufthansa Group insgesamt rund 129.000 Mitarbeiter. Wegen der deutlich langsameren Erholung des Luftverkehrs von der Pandemie verschärft die Fluglinie ihren Sparkurs. So soll die Flotte von Lufthansa und den anderen Konzern-Airlines bis zu dem erst für Mitte des Jahrzehnts erwarteten Ende der Krise um 150 Maschinen auf rund 650 Flugzeuge schrumpfen, um 50 mehr als bislang vorgesehen. Darin sind geleaste Maschinen anderer Airlines eingerechnet.

Lufthansa billigt Schlichtungsspruch - Grünes Licht von UFO steht noch aus

Die Schlichtung zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO geht auf die Ziellinie.

Die Airline teilte am Montag mit, sie habe die Schlussempfehlung der beiden Schlichter Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise vor allem zum Thema Arbeitszeit am Freitag angenommen. Die Regelung rund um die "bezahlte Freistellung von Mitgliedern der Tarifkommission der UFO" bei Tarifverhandlungen solle ein reibungsloses Verfahren ermöglichen. Zudem sollten damit Tarifkommissionsmitglieder nicht gegenüber anderen Mitarbeitern der Kabine bevorteilt werden. Die Erklärung der UFO zur Annahme der Empfehlung stehe noch aus. Ein UFO-Sprecher sagte dazu, die Gewerkschaft berate darüber noch. Es sei noch nichts entschieden.

Das Verhältnis zwischen Lufthansa und UFO war lange zerrüttet. Ende Januar einigten sich dann beide Seiten darauf, den Konflikt in einem mehrstufigen Verfahren auch über eine "große Schlichtung" zu lösen. Im Zuge der Corona-Krise rauften sie sich zunächst zusammen und besiegelten einen Krisentarifvertrag bis Ende 2023. Mit dem Bodenpersonal gelang dies noch nicht, mit den Piloten erzielte die Lufthansa nur eine Übergangslösung. Durch den Krisendeal mit der UFO blieb in der Schlichtung im Kern nur noch der Streit über die Freistelllungen übrig. Einem Dialog der Lufthansa mit den Gewerkschaften Verdi und der Vereinigung Cockpit blieb UFO allerdings am Montag fern. Die Gewerkschaft für das Kabinenpersonal begründete dies damit, dass es keinen Fortschritt bei noch offenen Fragen zum Krisen-Tarifvertrag gebe.

Berlin (Reuters)

Bildquellen: Vacclav / Shutterstock.com

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