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19.05.2014 13:40

Deutsche Bank-Aktie nach Paukenschlag schwach

Folgen
Die Deutsche Bank will endlich alle Zweifel an ihrer Kapitalstärke ausräumen und lässt sich dafür von einem Scheich aus Katar helfen.
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Die Ziele für 2015 musste man indes zum Teil deutlich zurücknehmen. Die angekündigte milliardenschwere Kapitalerhöhung und die zurückgenommenen Ziele für 2015 kommen am Markt nicht gut an. Daraufhin verloren die Deutsche Bank-Papiere zeitweise rund 2,5 Prozent, für kurze Zeit stand sogar ein kleines Plus auf der Kurstafel.

Am Sonntagabend hatte der deutsche Branchenprimus zum Befreiungsschlag angesetzt. Mit Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani aus dem arabischen Emirat Katar wurde ein neuer Großaktionär gewonnen. Das Kreditinstitut plant die Ausgabe neuer Aktien für acht Milliarden Euro. Der Scheich wird künftig knapp sechs Prozent der Anteile halten. In einem ersten Schritt sollen von ihm 1,75 Milliarden Euro kommen.

Den Rest will die Bank über die Ausgabe neuer Anteile mit Bezugsrecht für Altaktionäre einsammeln. Daran werde der Investor wahrscheinlich auch teilnehmen, hieß es. Parallel zur Ankündigung der Kapitalerhöhung senkte die Deutsche Bank wegen niedriger Zinsen, neuer Auflagen und anhaltender Prozessrisiken ihre Ziele zum Teil kräftig oder schob sie nach hinten.

HÄNDLER: VOLATILER KURSVERLAUF

Die größten Banken der Welt

Platz 10

Barclays

Die britische Großbank Barclays ist mit einer Bilanzsumme von 2.273 Milliarden US-Dollar auf Platz zehn der größten Banken der Welt gelandet und eröffnet damit unsere Top-Ten. Barclays wurde vom Financial Stability Board als systemrelevant eingestuft.

Platz 9

Credit Agricole

Die Crédit Agricole gehört nicht nur zu den größten Banken Frankreichs, sondern auch zu den größten Banken der Welt. Das schafft das Institut mit einer Bilanzsumme von 2.321 Milliarden US-Dollar.

Platz 8

Mitsubishi UFJ Financial Group

Auch eine japanische Bank findet sich unter den größten Banken der Welt: Mitsubishi UFJ Financial Group. Sie belegt mit einer Bilanzsumme in Höhe von 2.357 Milliarden US-Dollar Platz acht.

Platz 7

Agricultural Bank of China

Die Agricultural Bank of China ist nicht das einzige chinesische Institut, das es in die Liste der zehn größten Banken weltweit geschafft hat. Ihre Bilanzsumme beträgt 2.385 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Deutsche Bank

Auf Platz 6 landet die Deutsche Bank. Die Bank aus Frankfurt am Main kann eine Bilanzsumme von 2.419 Milliarden US-Dollar vorweisen und ist damit auch die größte Bank Deutschlands.

Platz 5

China Construction Bank

Gemessen an ihrer Bilanzsumme ist die China Construction Bank die fünftgrößte Bank der Welt. Die Bilanzsumme der Bank betrug Ende Oktober 2013 rund 2.450 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

JPMorgan Chase

Auch JPMorgan Chase gehört zu den systemrelevanten Banken und daneben mit einer Bilanzsumme von 2.463 Milliarden US-Dollar auch zu den größten Banken der Welt.

Platz 3

BNP Paribas

Die BNP Paribas wird als eine der systemrelevanten Banken vom Financial Stability Board kontrolliert. Mit einer Bilanzsumme von 2.511 Milliarden US-Dollar schafft sie gerade noch den Sprung in die Top 3 der größten Banken weltweit.

Platz 2

HSBC Holdings

Seit 2011 gehört die HSBC zu den systemrelevanten Banken. Unter den größten Banken der Welt reicht es für die Londoner mit einer Bilanzsumme von 2.645 Milliarden US-Dollar jedoch nicht für die Spitzenposition.

Platz 1

Industrial & Commercial Bank of China

Die Industrial & Commercial Bank of China gilt mit einer Bilanzsumme von 3.062 Milliarden US-Dollar als größte Bank der Welt. Umso erstaunlicher ist es, dass gerade diese Bank nicht vom Financial Stability Board als systemrelevant eingestuft wurde.

Quelle

Bloomberg: Most Assets Worldwide - Banks

Stand: 29. Oktober 2013

"Der Markt hat mit Spannung auf eine Kapitalerhöhung gewartet", kommentierte ein Händler. Immerhin sei die Unsicherheit, ob eine solche Maßnahme komme oder nicht, der Grund für die zuletzt schwache Kursentwicklung gewesen. Der Börsianer prognostizierte bereits vor Handelsstart einen volatilen Kursverlauf.

Analyst Andrew Lim von der Societe Generale äußerte sich sehr kritisch. Acht Milliarden Euro sind in seinen Augen immer noch nicht genug. Er habe zuletzt einen Kapitalbedarf von 13 Milliarden Euro errechnet. Zudem erschienen ihm auch die gesenkten Ziele nach wie vor zu ambitioniert.

Die Experten von Goldman Sachs schrieben in ihrem Kommentar, sie hätten mit einer solchen Maßnahme gerechnet und erachteten sie als notwendig. Nach ihren Berechnungen werde der Gewinn je Aktie um 18 Prozent verwässert. Gleichzeitig bleibe unklar, ob von dem eingesammelten Kapital auch Rückstellungen für schwebende Verfahren eingeplant seien.

FOKUS AUF OPERATIVES GESCHÄFT

Einige Analysten stellten derweil auf die künftigen Chancen im operativen Geschäft ab. Die Kapitalmaßnahme dürfte die Aktie kurzfristig belasten, sagte Kepler-Analyst Dirk Becker. Sie könnte aber letztlich zum Kurskatalysator werden, da der Verwässerungseffekt bereits mehr als eingepreist sei. Sobald die Transaktion abgeschlossen sei, dürften die Investoren die Stärke des operativen Geschäfts der Bank würdigen./rum/ag/zb/ajx

FRANKFURT (dpa-AFX) Mit der zweiten Kapitalerhöhung binnen eines guten Jahres will das Institut weitere acht Milliarden Euro einsammeln. Damit rüstet sich der Konzern für neue mögliche Belastungen durch noch schärfere Regeln und seine umfangreichen Rechtsrisiken. "Wir schaffen einen Puffer gegen weitere Gegenwinde, die man nicht wirklich vorhersagen kann", sagte Co-Chef Anshu Jain am Montag bei einer Telefonkonferenz in Frankfurt. Mit der Kapitalerhöhung reagiert die Bank auch auf verschlechterte Gewinnaussichten.

Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani aus dem Golf-Emirat Katar wird mit rund zwei Milliarden Euro beim deutschen Branchenprimus einsteigen und damit auf einen Schlag zum größten Aktionär. Die Deutsche Bank sieht in dem Investor einen langfristig orientierten Ankerinvestor. Er wird am Ende der Kapitalerhöhung im Juni wahrscheinlich knapp 6 Prozent der Aktien der Deutschen Bank halten und wird damit größter Einzelaktionär. Bisher ist das der US-amerikanische Vermögensverwalter Blackrock mit einer Beteiligung von etwas mehr als fünf Prozent.

KAPITALQUOTE STEIGT ÜBER LANGFRISTIGES ZIEL

Der Scheich wird in einem ersten Schritt 1,75 Milliarden Euro in das Unternehmen pumpen, indem er 60 Millionen neue Aktien zum Preis von 29,20 Euro das Stück erwirbt. Bei dieser ersten Kapitalerhöhung ist das Bezugsrecht der Altaktionäre ausgeschlossen. Im zweiten Teil werden dann weitere 300 Millionen neue Anteilsscheine auf den Markt geworfen. Bisherige Aktionäre, zu denen dann auch der Scheich zählt, dürfen dann mitziehen. Die Bezugsfrist soll vom 6. bis 24. Juni laufen. Durch die Kapitalerhöhung steigt die harte Kernkapitalquote von zuletzt 9,5 auf 11,8 Prozent und liegt damit über dem langfristigen Konzernziel von über 10 Prozent.

Erst im April 2013 hatte der Konzern zuletzt zu einer Kapitalerhöhung gegriffen, die damals 3 Milliarden Euro in die Kassen brachte. Damit hatte der Vorstand eigentlich die Kapitalthemen für beendet erklärt und wollte wieder auf Wachstum schalten. Doch zahlreiche Rückschläge machten diese Rechnung zunichte. So rissen teure Vergleiche wegen Rechtsstreitigkeiten infolge windiger Geschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise tiefe Löcher. Zudem kämpft das Institut mit den Anforderungen der Aufseher. Dabei geht es etwa um die Bewertung von Risiken in der Bilanz, für die die Bank zuletzt mehr Kapital reservieren musste als lange angenommen.

BANK HÄLT AN KURS FEST

Trotz dieser Probleme hält die größte deutsche Bank an ihrem Kurs fest. "Die Richtung unserer Strategie war nie klarer als heute", sagte Jain. "Wir bekennen uns dazu, eine führende globale Universalbank zu sein." Dazu gehört aus Sicht Jains neben einem umfassenden klassischen Bankgeschäft für Privatkunden und Unternehmen, auch die Vermögensverwaltung und das Investmentbanking, das stark von der Entwicklung an den Märkten abhängt. Die Deutsche Bank ist nach Worten Jains die einzige Universalbank in Europa mit internationaler Bedeutung. Dass die Bank daran festhält, sei auch der ausdrückliche Wunsch von Aufsichtsbehörden, Politikern und Kunden.

Die Deutsche Bank hatte zuletzt auch mit Gegenwind im Tagesgeschäft zu kämpfen. So liefen die Geschäfte im vor der Finanzkrise so starken Investmentbanking deutlich schlechter. Hinzu kamen die niedrigen Zinsen, die auf die Gewinne im Privatkundengeschäft und im Bereich Zahlungsabwicklung drücken. In beiden Sparten senkte die Bank ihre für 2015 angestrebten Gewinnziele - schlimmstenfalls dürften diese Abteilungen 1,3 Milliarden Euro weniger vor Steuern verdienen als 2012 in Aussicht gestellt. Auch im Investmentbanking ist das Institut nun vorsichtiger.

RENDITEZIEL VERSCHOBEN

Dennoch hielt der Vorstand an seinen Zielen für die Rendite des Gesamtkonzerns weitgehend fest. Nach Steuern soll diese 2015 über 12 Prozent liegen - allerdings nun bereinigt um Sonderbelastungen etwa durch weitere Rechtsstreitigkeiten. Für 2016 sind 12 Prozent dann auch inklusive aller Bereinigungen das Ziel. Analysten bezweifelten am Montag aber, dass die Bank diese Vorgaben schafft. Die Aktie verlor bis zum Mittag rund 2,5 Prozent an Wert./enl/zb/stk


Platz 11: Quelle

Bloomberg: Most Assets Worldwide - Banks

Stand: 29. Oktober 2013

Quelle: http://www.bloomberg.com/visual-data/best-and-worst/most-assets-worldwide-banks
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19.10.2020Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.10.2020Deutsche Bank UnderweightBarclays Capital
19.10.2020Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
16.10.2020Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
05.10.2020Deutsche Bank UnderperformRBC Capital Markets
08.04.2020Deutsche Bank kaufenDZ BANK
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30.08.2018Deutsche Bank buyequinet AG
24.05.2018Deutsche Bank kaufenDZ BANK
19.10.2020Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
23.09.2020Deutsche Bank NeutralUBS AG
23.09.2020Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
22.09.2020Deutsche Bank HaltenDZ BANK
04.09.2020Deutsche Bank NeutralUBS AG
19.10.2020Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.10.2020Deutsche Bank UnderweightBarclays Capital
16.10.2020Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
05.10.2020Deutsche Bank UnderperformRBC Capital Markets
02.10.2020Deutsche Bank VerkaufenIndependent Research GmbH

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