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31.05.2013 14:59
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Aktien Frankfurt: Anfangsverluste eingedämmt - Konjunkturdaten im Fokus

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag seine anfänglichen Verluste etwas eingedämmt. Nachdem zunächst schwache europäische Konjunkturdaten belastet hatten, hellte sich die Stimmung ab der Mittagszeit etwas auf. Der Dax (DAX) notierte zuletzt noch 0,53 Prozent tiefer bei 8.355,41 Punkten, nachdem er zeitweise bis auf 8.297 Punkte gefallen war. Aktuell steht für den Leitindex ein Wochenplus von 0,60 Prozent zu Buche. Seit Ende April konnte der Leitindex sogar um gut fünfeinhalb Prozent zulegen. Für den MDAX (MDAX) ging es am Freitag um 0,62 Prozent auf 14.048,54 Punkte bergab, während der TecDax (TecDAX) 0,60 Prozent auf 963,25 Punkte verlor. Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) sank um 0,57 Prozent auf 2.783,19 Punkte.

    Am Vormittag standen überraschend rückläufige deutsche Einzelhandelsumsätze und eine rekordhohe Arbeitslosenquote in der Eurozone im Fokus. US-Daten, die stagnierende private Einkommen und erstmals seit fast einem Jahr rückläufige Konsumausgaben belegten, hatten keinen erkennbaren Einfluss auf den Markt. Am späteren Nachmittag folgen noch der Chicago Einkaufsmanagerindex und das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen. Gerade US-Daten werden momentan stark auf mögliche Hinweise auf die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed abgeklopft. Paradoxerweise scheine hier eine Eindämmung der Liquidität für den Markt ein schlimmeres Übel zu sein als eine schwache Konjunktur, sagte Händlerin Anita Paluch von Gekko Markets.

DEUTSCHE Börse LEGEN WEITER ZU

    Die Aktien der Deutschen Börse (Deutsche Boerse) schafften es mit plus 0,81 Prozent an die Dax-Spitze. Damit knüpften sie an den starken Vortag an, als Medienspekulationen über eine Aufweichung und deutlich spätere Einführung einer Finanztransaktionssteuer für gute Stimmung gesorgt hatten. Nun trieben Aussagen von Analysten, denen zufolge eine Bestätigung dieser Spekulationen positiv für den Frankfurter Börsenbetreiber wäre, den Aktienkurs weiter hoch.

    Dagegen ging es für die Commerzbank-Titel (Commerzbank) um 0,83 Prozent bergab. Aussagen von Vorstandschef Martin Blessing bei "Bild-Online", wonach die Bank nach dem Abschluss der jüngsten Kapitalerhöhung derzeit kein weiteres Geld am Markt einsammeln will, räumten Börsianer wenig Kursrelevanz ein. Die Linde-Papiere (Linde) verbilligten sich um 0,64 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan ihre Anlageempfehlung für den Gasespezialisten von "Overweight" auf "Neutral"gesenkt hatte.

BAYER, HENKEL UND STAHLWERTE SCHWACH

    Die Aktien von Bayer verloren marktkonforme 0,54 Prozent. Dass der Pharma- und Chemiekonzern für sein Augenmittel Eylea in Großbritannien vorläufig grünes Licht erhalten hatte, half dem Aktienkurs damit nicht. Die Henkel-Titel (Henkel vz) büßten 0,81 Prozent ein, nachdem der Klebstoff- und Waschmittelkonzern Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Vorstandschef Kasper Rorsted zum schweizerischen Konzern ABB widersprochen hatte.

    Auch die Stahlwerte wurden von den Anlegern gemieden. Die seit Anfang Mai gut gelaufenen ThyssenKrupp gehörten mit minus 1,26 Prozent zu den größten Verlierern im Dax. Im Bernecker-Börsenbrief "AB-Daily" schrieben die Experten mit Blick auf den Sektor, es sollte nicht überraschen, "wenn die bisherigen Gewinner plötzlich weiche Knie bekommen". Nachlegen sollten die Anleger erst, wenn bei ThyssenKrupp die Entscheidung falle, wann und zu welchem Preis die zwei Stahlwerke in Übersee verkauft werden. Im MDax-Kurstableau sortierten sich die 3,50 Prozent schwächeren Salzgitter-Aktien (Salzgitter) weit hinten ein - hier belastete eine Abstufung des japanischen Analysehauses Nomura./gl/ag

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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