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15.05.2013 15:10
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Aktien Frankfurt: Dax etwas leichter nach US-Daten - MDax über 14.000 Punkte

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Unerwartet schwache Konjunkturdaten haben den Dax (DAX) am Mittwoch moderat belastet. Nach einem neuen Rekordhoch bei rund 8.368 Punkten in den ersten Handelsminuten, pendelte der deutsche Leitindex über weite Strecken in einer engen Spanne um seinen Vortagesschluss. Zuletzt fiel er um 0,21 Prozent auf 8.321,48 Punkte.

    Der MDAX (MDAX) kletterte indes das erste Mal in seiner Geschichte über die Marke von 14.000 Punkten. Zuletzt belief sich sein Plus auf 0,43 Prozent bei 14.030,90 Punkten. Für den TecDax (TecDAX) ging es um 0,24 Prozent auf 965,03 Punkte nach oben. Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) als wichtigster Index der Eurozone stieg um 0,07 Prozent auf 2.797,65 Punkte.

    Die überraschend schwachen Daten zum Wirtschaftswachstum der Eurozone hätten kaum etwas an der positiven Grundstimmung geändert, sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital. Viele Investoren glaubten offenbar, dass die Europäische Zentralbank nun weitere Konjunkturstimuli erwägen könnte. Leicht auf die Stimmung drückte dagegen, dass der Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe im US-Bundesstaat New York im Mai überraschend in den negativen Bereich drehte. Dieser Rückgang des sogenannten Empire-State-Index zeigt allerdings laut Analyst Ralf Umlauf von der Helaba, dass so schnell keine Diskussion über eine Rückführung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank aufkommen dürfte.

THYSSENKRUPP RUTSCHEN INS MINUS

    Auf Unternehmensseite stand die langsam auslaufende Quartalsberichtssaison im Fokus. Nach Kursgewinnen von zeitweise mehr als fünf Prozent drehten die Papiere von ThyssenKrupp auf zuletzt minus 0,73 Prozent. In einer Telefonkonferenz zu den Zahlen schloss der Industriekonzern eine Kapitalerhöhung in den kommenden sechs bis neun Monaten nicht aus. Trotz entsprechender Diskussionen in den vergangenen Wochen löste der Begriff "Kapitalerhöhung" laut einem Börsianer erst einmal einen Schreck am Markt aus.

    RWE-Titel (RWE) büßten nach Zahlen 2,32 Prozent ein. Analysten sprachen von einem insgesamt guten Quartalsbericht, verwiesen aber gleichzeitig auf Unsicherheiten mit Blick auf 2014. Spitzenreiter im Dax waren die Papiere der Deutschen Bank (Deutsche Bank). Sie stiegen um 1,91 Prozent.

COMMERZBANK WERDEN EX BEZUGSRECHTE GEHANDELTE

    Die Aktien der Commerzbank werden seit Mittwoch ex Bezugsrecht gehandelt. Am frühen Nachmittag kosteten die Papiere der Bank 7,985 Euro und die Bezugsrechte 3,22 Euro. Angesichts der aktuellen Kurse ergibt sich in der Summe von Aktie und Bezugsrecht somit ein rechnerisches Plus von rund 20 Prozent. Händler begründete dies mit einem sogenannte "Short Squeeze": Die Platzierung von Commerzbank-Papieren durch den Bankenrettungsfonds Soffin sei wohl so gut gelaufen, dass Leerverkäufer, die keine Stücke mehr erhalten haben, sich nun eindeckten. Zudem stufte Merrill Lynch die Titel auf "Buy" hoch.

    Im MDax gehörten die Aktien von Tui (TUI) mit einem Aufschlag von 3,37 Prozent zu den gefragtesten Werten. Vor allem die mittelfristigen Unternehmensziele wurden am Markt positiv aufgenommen. Die Papiere des Versicherers Talanx büßten trotz eines guten Jahresauftakts 1,10 Prozent ein. Börsianer verwiesen auf die starke Kursentwicklung seit dem Börsengang im Oktober 2012. Bis dato legte das Papier um rund 30 Prozent zu.

    Nur optisch sehr große Kursabschläge gab es bei BMW, K+S und Rheinmetall. Diese Titel wurden ex Dividende gehandelt./mis/ck

    --- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

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