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17.05.2013 14:56
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Aktien Frankfurt: Dax setzt Rekordjagd fort - Autowerte treiben an

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) hat seine Rekordfahrt am Freitag fortgesetzt. Im frühen Handel hatten noch Sorgen über eine Drosselung der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank sowie schwache Konjunkturdaten für Verluste gesorgt. Gegen Mittag drehte der deutsche Leitindex aber ins Plus und erreichte ein neues Rekordhoch bei 8.407,74 Punkten. Zuletzt gewann er 0,31 Prozent auf 8.395,59 Punkte. Damit zeichnet sich der neunte Gewinntag in Folge ab.

    Der MDAX (MDAX) stand zuletzt 0,07 Prozent höher bei 14.061,03 Punkten, während der TecDax (TecDAX) 0,39 Prozent auf 966,58 Punkte einbüßte. Für den Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) es um 0,29 Prozent auf 2.814,75 Punkte nach oben.

AUTOWERTE GEFRAGT NACH ABSATZZAHLEN UND HOCHSTUFUNG

    Insgesamt sei der Aufwärtstrend im Dax intakt, der mit dem Ausbruch auf ein Rekordhoch vergangene Woche nochmals an Dynamik gewonnen habe, sagte ein Händler. Zudem treibe der Automobilsektor gestützt auf europäische Absatzzahlen die Märkte am Freitag an, ergänzte Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research. Im weiteren Verlauf könnten dann noch das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen sowie die US-Frühindikatoren für Impulse sorgen.

    Nach dem heftigen Absturz zum Jahresstart stoppte die rasende Talfahrt auf Europas Automärkten vorerst. Im April wurden zum ersten Mal seit 19 Monaten wieder mehr Pkw neu zugelassen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig trieb eine Hochstufung des europäischen Autosektors auf "Overweight" durch die Credit Suisse Autowerte an. BMW verteuerten sich um 1,44 Prozent, Daimler und Volkswagen (Volkswagen vz) sogar um jeweils rund dreieinhalb drei Prozent.

LANXESS SPRINGEN AN DAX-SPITZE

    An die Dax-Spitze schafften es die Lanxess-Aktien (LANXESS) mit plus 6,10 Prozent. Die Reifennachfrage habe sich im April erholt und das sei ein Argument, Lanxess-Aktien zu kaufen, sagte ein Analyst mit Blick auf die Daten des Reifenherstellers Michelin (Michelin (Compagnie Générale d Etablissements Michelin SCPA)).

    Auch Bankentitel und Konsumgüterwerte wurden von Analystenstudien bewegt. Die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) und der Commerzbank profitierten von einer Hochstufung des Sektors auf "Overweight" durch die UBS. Sie verteuerten sich um jeweils fast eineinhalb Prozent. Zudem bestätigte die Ratingagentur Fitch das "A+"-Rating der Deutschen Bank und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) verschob den europaweiten Stresstest für Kreditinstitute. Bei der Commerzbank rechnen Analysten allerdings bis zum Vollzug der Kapitalerhöhung mit volatilen Kursen. Die Bezugsrechte für die neuen Aktien stiegen um 2,52 Prozent.

GOLDMAN-STUDIE BELASTET HENKEL UND BEIERSDORF

    Goldman Sachs äußerte sich zum europäischen Haushaltswarensektor. Der Bewertungsaufschlag der Branche sei mittlerweile zu hoch, begründeten die Strategen die Abstufung des Sektors auf "Neutral". Henkel-Aktien büßten daraufhin (Henkel vz) 1,64 Prozent ein. Beiersdorf sanken um 2,36 Prozent. Im MDax weiteten die Südzucker-Aktien (Suedzucker) ihre Vortagesverluste um 5,27 Prozent aus. Nachdem sie am Donnerstag unter den Aussagen des Managements für das laufende Geschäftsjahr gelitten hatten, folgten am Freitag negative Analystenkommentare, etwa von Barclays oder der Deutschen Bank.

    Ex Dividende werden unter anderem Deutsche Telekom, FMC (Fresenius Medical Care), ElringKlinger, Celesio und Drillisch gehandelt./mis/ck

    --- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

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