18.01.2013 22:08
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Auch HSBC büßt für fehlerhafte Hauspfändungen in den USA

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    WASHINGTON (dpa-AFX) - Die britische Großbank HSBC muss als dreizehnte Finanzfirma in den USA für Pfusch bei der Pfändung von Eigenheimen büßen. Mehr als 112.000 geschädigte Hausbesitzer dürfen sich nun über Bares und finanzielle Erleichterungen bei laufenden Kreditverträgen im Volumen von insgesamt 249 Millionen US-Dollar (187 Mio Euro) freuen. Die HSBC schloss einen entsprechenden Vergleich mit der US-Notenbank Fed und der Aufsichtsbehörde OCC.

 

    Die Fed gab den Vergleich am Freitag in Washington bekannt, nachdem zuvor schon gut 9 Milliarden Dollar durch entsprechende Abmachungen mit JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) Chase, Goldman Sachs , der Citigroup oder der Bank of America in den Topf gelangten. Zusammengenommen sollen annähernd 4,2 Millionen Geschädigte davon profitieren.

 

    Die Banken stehen seit Jahren wegen fragwürdiger Methoden bei Zwangsvollstreckungen in der Kritik. Das Thema ist in den USA brandheiß, weil durch das Platzen der Immobilienblase und die anschließende Finanz- und Wirtschaftskrise Millionen Amerikaner ihr Eigenheim verloren haben. Sie konnten ihre Kreditraten nicht mehr zahlen. Viele Schuldner landeten dabei zu Unrecht auf der Straße, wie die Bankenregulierer sagen.

 

    Vor allem das sogenannte Robo-Signing hatte für Empörung gesorgt. Übersetzt bedeutet dies "roboterhaftes Unterschreiben". Gemeint ist damit, dass überlastete Sachbearbeiter sich angesichts der schieren Masse der Fälle kaum Zeit für eine eingehende Prüfung der Unterlagen genommen haben, sondern stattdessen im Minutentakt die Pfändungsbescheide erstellten. Dabei haben die Banken die Kredite nicht unbedingt selbst vergeben, manche fungierten als Dienstleister - sogenannte Loan Servicer - für andere Kreditinstitute./das/DP/he

 

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16.02.2018HSBC HoldDeutsche Bank AG
15.02.2018HSBC NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.02.2018HSBC NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.02.2018HSBC overweightMorgan Stanley
12.02.2018HSBC NeutralUBS AG
13.02.2018HSBC overweightMorgan Stanley
13.12.2017HSBC overweightMorgan Stanley
05.10.2017HSBC OutperformBNP PARIBAS
02.10.2017HSBC overweightMorgan Stanley
29.09.2017HSBC overweightMorgan Stanley
16.02.2018HSBC HoldDeutsche Bank AG
15.02.2018HSBC NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.02.2018HSBC NeutralGoldman Sachs Group Inc.
12.02.2018HSBC NeutralUBS AG
09.02.2018HSBC HoldDeutsche Bank AG
28.11.2017HSBC UnderperformCredit Suisse Group
27.11.2017HSBC UnderperformCredit Suisse Group
10.10.2017HSBC UnderperformCredit Suisse Group
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20.10.2016HSBC UnderweightMorgan Stanley

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