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04.09.2014 09:29
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Tesla will Mega-Fabrik in Nevada bauen

Bis zu 6.500 Arbeitsplätze: Tesla will Mega-Fabrik in Nevada bauen | Nachricht | finanzen.net
Bis zu 6.500 Arbeitsplätze
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Der Elektroautobauer Tesla ist auf der Suche nach einem Standort für seine gigantische Batterienfabrik offenbar fündig geworden.
Das bis zu fünf Milliarden Dollar verschlingende Mega-Projekt werde in Nevada hochgezogen, berichteten der TV-Sender CNBC und die "LA Times" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Gouverneur Brian Sandoval wolle den Deal am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Nevadas Hauptstadt Carson City verkünden, hieß es in dem Zeitungsbericht. Die von Tesla-Chef Elon Musk als "Gigafactory" bezeichnete Riesenfabrik soll bis 2020 etwa 6500 Arbeitsplätze bringen. Kalifornien, Arizona, Texas und New Mexiko hatten sich ebenfalls bemüht.

Fünf CEOs, die ihr eigenes Ding machen

Elon Musk - Tesla

Elon Musk glaubt an seine Vision und denkt nicht vorrangig nur an das Wohl seiner Aktionäre. So sagte er im Oktober 2013 öffentlich, dass die Aktien seines Unternehmens überbewertet, sprich zu teuer, seien. Musk scheint sich offenbar nicht um Geld zu kümmern und steht kompromisslos zu seinen Investitionen und Aussagen. So investierte er etwa in eine riesige Batteriefabrik und bezeichnete Wasserstoffzellen in Autos als "Bullshit".

Mark Zuckerberg - Facebook

Dass Mark Zuckerberg sein eigenes Ding macht, erkennt man daran, dass er nicht nur ein Viertel der Facebook-Aktien besitzt, sondern auch besondere Anteile, die ihm gegenüber den Besitzern normaler Papiere zehnmal so viele Stimmrechte einräumen. Bei Abstimmungen wird Zuckerberg damit die Möglichkeit gegeben, stets seine Meinung durchzusetzen. Erst kürzlich kaufte Zuckerberg für mehrere Milliarden Dollar den Messengerdienst WhatsApp und den Datenbrillen-Entwickler Oculus.

Larry Page - Google

Larry Page und Sergey Brin haben mit der Einführung einer neuen Aktienklasse ohne Stimmrechte sichergestellt, dass ihre Stimmrechte nie unter ein bestimmtes Niveau sinken werden, falls sie selbst ihre Anteile nicht verkaufen. Zusammen besitzen beide derzeit rund 55,7 Prozent der Stimmrechte und haben dadurch die völlige Kontrolle bei Google. Daher können sie auch nach Belieben zukaufen, ohne dass die Aktionäre dies verhindern könnten. 2013 hat Google so zum Beispiel ganze acht Firmen aus dem Bereich Robotik übernommen.

Howard Schultz -Starbucks

Howard Schultz steht bedingungslos zu seinem Unternehmen Starbucks und zu seinen Mitarbeitern. Für diese gibt er eine Menge Geld aus: Angestellte erhalten über Firmenanteile und die damit verbundene Dividende einen Bonus, daneben gibt es kostenlosen Kaffee für die Mitarbeiter sowie Beihilfen zu Studiengebühren und eine gute Krankenversicherung. Solche Maßnahmen machen Starbucks erfolgreich, was auch die stetige Expansion zeigt.
Die Aktionäre können allerdings wenig dagegen tun, dass Schultz so viel Geld in seine Mitarbeiter investiert. Auf Aktionärskritik reagierte der Starbucks-Chef bereits einmal mit der Empfehlung an den Kritiker, doch seine Starbucks-Anteile zu verkaufen, wenn ihm die Einstellung des Unternehmens nicht gefalle.

Jeff Bezos - Amazon

Obwohl der Gewinn des Online-Händlers Amazon in letzter Zeit nicht allzu rosig aussah, treibt Jeff Bezos unbeirrt die Expansion voran und setzt damit die Fundamente für eine erfolgreiche Zukunft. Kurz- und mittelfristige Gewinne scheinen ihm nicht wichtig zu sein.
Über eine öffentliche Email-Adresse empfängt er zudem persönlich Beschwerden von Nutzern und hält damit die Kundenwünsche im Auge.
Um seine Aktionäre kümmer sich Bezos dagegen nicht ganz so gut: Zahlen zu den zwei wichtigsten Projekten von Amazon, Kindle und Amazon Prime, wurden den Aktionären bislang nicht vorgelegt.

Quelle

The Wall Street Journal

Tesla braucht die Fabrik dringend, um die Kosten für die in den Elektroautos verbauten Batterien durch Massenproduktion zu senken. Nur so kann das Unternehmen Wagen herstellen, die sich auch die breite Bevölkerung leisten kann. Das aktuelle Tesla-Modell kostet etwa 70 000 Dollar (rund 53 300 Euro). Ab 2017 soll das "Model 3" für 35 000 Dollar auf den Markt kommen.

Zudem will Tesla seine Produktion mit dem riesigen Werk massiv ausweiten. Die "Gigafactory" soll bis 2020 mehr Lithium-Ionen-Akkus fertigen als alle heutigen Fabriken zusammen. Bis Ende 2015 soll der Autoabsatz rund 25 000 Fahrzeuge pro Quartal erreichen. Zum Vergleich: Im gesamten letzten Jahr produzierte Tesla 20 000 Wagen, in diesem Jahr sollen es etwa 35 000 werden.

Wegen hoher Entwicklungs- und Vertriebskosten macht Tesla aber jetzt schon deutliche Verluste. Um ein profitables Geschäftsmodell mit günstigeren Elektroautos auf die Beine zu stellen, muss die Mega-Batteriefabrik ein Erfolg werden. Als Partner ist der japanische Elektronikkonzern Panasonic mit dabei.

Tesla selbst will sich laut Aussagen von Ende Juli um das Bauland und die Gebäude kümmern. Panasonic, das den Amerikanern schon heute Batterien zuliefert, wird mit der Fertigung der Batteriezellen die Hälfte der Fläche einnehmen. Den Rest sollen andere Zulieferer und Tesla besetzen, um die fertigen Batteriepacks für die Autos zusammenzubauen./hbr/DP/stk

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Hattanas Kumchai / Shutterstock.com

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