30.06.2012 07:46
Bewerten
(0)

Bosch sieht Risiko für eigene Wachstumsprognose

DRUCKEN
    STUTTGART/GERLINGEN (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern und weltgrößte Autozulieferer Bosch sieht zur Halbzeit des Jahres Gefahr für seine Umsatzprognose. "Wir gingen bisher von einem Wachstum von drei bis fünf Prozent für 2012 aus, sehen aber durchaus in den letzten Wochen zunehmende Wachstumsrisiken", teilte das Unternehmen am Samstag auf Anfrage mit. Die Eurokrise habe bereits aufs Geschäft gedrückt. "Das europäische Umfeld außerhalb Deutschlands stagniert mehr oder weniger", berichtete der gut 300 000 Mitarbeiter zählende Konzern.

 

    Insbesondere in den "konsumnahen Erzeugnisgebieten" - also dem Endkundengeschäft - gebe es "zunehmend fehlende Kaufimpulse". Der Technologiekonzern stellt etwa Hausgeräte oder Elektrowerkzeuge her, deren Verkauf auch mit der Konsumlaune der Menschen steht und fällt.

 

    Mit dem Korridor von drei bis fünf Prozent Erlösplus hatte Bosch im Frühling vergleichsweise verhalten geplant. Der scheidende Chef Franz Fehrenbach hatte damals erklärt, dass mit einem erlahmenden Wachstum zu rechnen sei. Am Donnerstag erklärte der Chef der wichtigen Diesel-Sparte, Markus Heyn, dass er auf Jahressicht von einem stagnierenden Geschäft ausgehe. "Meine Prognose ist, dass wir keinen Anstieg erleben werden übers Jahr hinweg", sagte er.

 

    Bosch hatte mit 51,5 Milliarden Euro vergangenes Jahr einen Rekordumsatz eingefahren. Das Sorgenkind Solarsparte führte aber zu gut einer halben Milliarde Euro Abschreibungen. Auch hohe Anschubinvestitionen für die Elektromobilität - nämlich rund 400 Millionen Euro pro Jahr - zahlen sich noch lange nicht aus.

 

    Trotz der Probleme kam Bosch 2011 unter dem Strich aber locker auf eine schwarze Zahl und erzielte 1,8 Milliarden Euro Überschuss./loh/DP/zb

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- US-Börsen kaum verändert -- Finanzspritze für Tesla-Rivale Faraday Future -- Allianz verdient weniger im vierten Quartal -- Coca-Cola, HNA, Deutsche Bank, VW im Fokus

32 Sammelklagen gegen Intel. Chefs von US-Banken erhalten kräftige Gehaltserhöhungen. Überraschende Kehrtwende bei JPMorgan - "Bitcoin-ETFs sind der heilige Gral". Wetten und Manipulationen: War der Börsencrash erst der Anfang? Kaufempfehlung liefert HHLA-Aktie Rückenwind.

Top-Rankings

KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 7: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Arbeiten und Leben im Ausland: Die besten Länder für Expatriats und Auswanderer
Welches Land schneidet am besten ab?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Diese deutschen Börsengänge haben sich 2017 für Anleger gelohnt
Welche Aktie verzeichnete die beste Performance?
Hier verdient man am besten
Bei diesen deutschen Unternehmen gibt es das höchste Gehalt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wen wünschen Sie sich als künftigen deutschen Außenminister?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Scout24 AGA12DM8
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
Amazon906866
BMW AG519000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Siemens AG723610
adidas AGA1EWWW
BASFBASF11
Steinhoff International N.V.A14XB9
CommerzbankCBK100