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01.10.2008 18:00
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Dt Bank erhält von EU grünes Licht für Kauf von ABN-Amro-Teilen

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   BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme bestimmter Vermögenswerte des niederländischen Bankkonzerns ABN Amro durch die Deutsche Bank genehmigt. Die geplante Transaktion werde den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben nicht erheblich beeinträchtigen, teilte die Wettbewerbsbehörde am Mittwoch mit.

   Die internationale Bankengruppe ABN Amro war 2007 von einem Konsortium aus Royal Bank of Scotland (RBS), Fortis und Santander übernommen worden. Die Vermögenswerte, die an die Deutsche Bank verkauft werden sollten, umfassen die Hollandsche Bank Unie NV, zwei Firmenkundenabteilungen von ABN Amro, 13 auf Wirtschaftsberatung spezialisierte "Advieskantoren" von ABN Amro sowie deren niederländische Factoring-Tochter IFN.

   Durch das Vorhaben würden sich zwar Überschneidungen bei den Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen auf dem Factoring-Markt in den Niederlanden ergeben. Allerdings läge der gemeinsame Marktanteil der Beteiligten unter 25% und es verblieben eine Reihe starker Wettbewerber auf dem Markt. Auf allen anderen betroffenen Märkten wie z. B. dem Firmenkundengeschäft würde der gemeinsame Marktanteil unter 15% liegen. Daher gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass das Vorhaben keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt.

   Allerdings ist der Verkauf an die Deutsche Bank bis auf Weiteres aufgeschoben. Die niederländische Zentralbank wird den bereits vereinbarten Verkauf von den ABN-Amro-Assets durch die belgisch-niederländische Finanzgruppe Fortis an die Deutsche Bank AG nicht ohne eine genauere Untersuchung genehmigen. Die Notenbank hatte zur Begründung die außergewöhnlichen Umstände an den internationalen Finanzmärkten sowie die nach der staatlichen Notrettung entstandene Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Anteilseignerstruktur bei Fortis angeführt, hatte Fortis am Dienstagabend mitgeteilt.

   Die Veräußerung für rund 709 Mio EUR war im Juli beschlossen worden und sollte Anfang des vierten Quartals über die Bühne gehen. Die Transaktion war Teil der Auflagen der EU-Kommission für die Übernahme von ABN durch das Konsortium aus Fortis, der Royal Bank of Scotland und der Banco Santander im vergangenen Jahr.

   Belgien, die Niederlande und Luxemburg hatten am Sonntag das im Zuge der Finanzmarktkrise in Bedrängnis geratene Finanzhaus Fortis teilweise verstaatlicht und dem Konzern im Gegenzug 11,2 Mrd EUR zur Verfügung gestellt. Fortis erklärte sich im Zuge der Verhandlungen über die Notrettung bereit, die meisten der ABN-Amro-Aktiva zu verkaufen, die das Unternehmen erst im vergangenen Jahr für rund 24 Mrd EUR übernommen hatte.

Webseite: http://ec.europa.eu DJG/nas/jhe (END) Dow Jones Newswires

   October 01, 2008 11:57 ET (15:57 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 57 AM EDT 10-01-08

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