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20.08.2015 08:00
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EANS-News: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG / Positives operatives Ergebnis in schwierigem Marktumfeld - Kerngesunde Bilanzstruktur mit liquiden Mit...

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EANS-News: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG / Positives operatives Ergebnis in schwierigem Marktumfeld - Kerngesunde Bilanzstruktur mit liquiden Mitteln von MEUR 165 - Cashflow stieg auf MEUR 57

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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der

Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

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6-Monatsbericht

Ternitz/Wien, 20. August 2015. Die Oilfield Service-Industrie war im ersten

Halbjahr 2015 vom erwarteten Einbruch der Bohraktivitäten betroffen. So auch die

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO). In diesem extrem schwierigen

Umfeld hat SBO dennoch ein positives operatives Ergebnis erzielt.

Der Umsatz sank um 18,9 % auf MEUR 186,9 (1-6/2014: MEUR 230,3). Hier

profitierte SBO noch vom starken Auftragseingang im vierten Quartal 2014. Das

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 31,5 % auf MEUR

45,1 (1-6/2014: MEUR 65,9) zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 57,6 %

auf MEUR 19,3 (1-6/2014: MEUR 45,7). Das Halbjahresergebnis vor Steuern betrug

MEUR 4,8 und lag damit um 88,5 % unter dem Vorjahreswert (1-6/2014: MEUR 41,4).

Das Halbjahresergebnis nach Steuern lag bei MEUR 0,0 (1-6/2014: MEUR 30,3). Das

Halbjahresergebnis je Aktie betrug EUR 0,0 (1-6/2014: EUR 1,90). Der Cashflow

aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg von MEUR 28,4 um 101,5% auf MEUR

57,1.

Im Finanzergebnis schlug sich ein Effekt aus der quartalsmäßigen Bewertung der

Optionsverbindlichkeiten nieder - das betraf im Wesentlichen die Option für den

Erwerb von 33 % der Anteile an Resource Well Completion Inc. (Resource): Gemäß

IFRS 13 musste ein zusätzlicher, nicht cash-wirksamer Aufwand in Höhe von MEUR

12,1 eingestellt werden. Während die Geschäftsaussichten von Resource

unverändert blieben und daher keinen Einfluss auf diese Anpassung hatten, war

eine, für den tatsächlichen Wert der Option nicht ausschlaggebende Änderung des

quartalsmäßig zur Anwendung kommenden Multiples für die Erhöhung der

Optionsverbindlichkeit maßgeblich.

SBO Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann: "Wir haben im ersten Halbjahr 2015,

trotz des weiterhin extrem schwierigen Marktumfelds, ein positives operatives

Ergebnis erzielt. Der Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar verdoppelt.

2015 wird, wie wir erwartet haben, ein schwieriges Jahr für die gesamte Oilfield

Service-Industrie. Wir stellen uns darauf ein, dass dieser Downturn länger

dauern könnte als frühere. Aber wir kennen auch unsere Industrie und wissen, wie

man mit den Zyklen umgeht. Deshalb haben wir auch sehr früh mit einem Paket von

Maßnahmen gegengesteuert und diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen."

SBO erzielte eine EBITDA-Marge von 24,1 % (1-6/2014: 28,6 %), die EBIT-Marge lag

bei 10,4 % (1-6/2014: 19,8 %) und die Pretax-Marge bei 2,6 % (1-6/2014: 18,0 %).

Die Nettoverschuldung sank zum 30. Juni 2015 gegenüber dem Jahresende 2014 um

69,4 % auf MEUR 10,9 (31. Dezember 2014: MEUR 35,6). Die liquiden Mittel stiegen

um 27,3 % auf MEUR 165,7 (31. Dezember 2014: MEUR 130,2). Dieser Anstieg ist im

Wesentlichen auf die Freisetzung von Nettoumlaufvermögen in Höhe von MEUR 38,6

zurückzuführen.

Mit einer Eigenkapitalquote von 57 % besitzt SBO somit eine kerngesunde

Bilanzstruktur und war daher auch in der Lage, ihren Aktionären für das Jahr

2014, trotz des aktuellen Abschwungs, eine unverändert hohe Dividende von EUR

1,50 pro Aktie auszuzahlen (MEUR 24).

Der Auftragseingang ging um 54,1 % auf MEUR 104,8 zurück (1-6/2014: MEUR 228,5).

Der Auftragsstand lag zum Ende des ersten Halbjahres mit MEUR 60,9 um 43,7 %

unter dem Vorjahreswert (30. Juni 2014: MEUR 108,1).

Ausblick

In seinem jüngsten Bericht hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine

Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2015 leicht von 3,5 %

auf 3,3 % gesenkt (2014: 3,4 %). Für 2016 prognostiziert der IWF aktuell ein

Wachstum von 3,8 %. Die Internationale Energie Agentur (IEA) rechnet mit einem

Anstieg des Öl-Verbrauchs im dritten und vierten Quartal (94,5 mb/d und 95,2

mb/d nach 93,5 mb/d im zweiten Quartal). Auf das Gesamtjahr 2015 gerechnet

ergibt das ein durchschnittliches Wachstum von 1,6 mb/d auf 94,2 mb/d. Für 2016

rechnet die IEA mit einem Wachstum von 1,4 mb/d (IEA Oil Market Report August

2015). Die britische Großbank Barclays sieht für 2016 ein Wachstum von 1,7 mb/d

(Barclays' Oil Market Outlook August 2015).

SBO rechnet unverändert damit, dass die globalen E&P Spendings im Gesamtjahr

2015 um 20 bis 30 % sinken werden. Das Unternehmen stellt sich daher weiterhin

auf ein sehr schwieriges Geschäftsjahr 2015 ein. SBO wird im zweiten Halbjahr

2015 die bereits 2014 gestarteten Maßnahmen zum Gegensteuern konsequent

fortführen. Diese Maßnahmen können allerdings den starken Nachfragerückgang in

den angestammten Kernmärkten nur teilweise ausgleichen. Der nach wie vor

positive operative Cashflow, die niedrige Verschuldung und ein ausreichend hoher

Bestand an liquiden Mitteln bieten SBO eine stabile Basis, um diesen zyklischen

Abschwung gut bewältigen zu können. Dadurch ist SBO auch in diesem schwierigen

Umfeld in der Lage, die Suche nach strategisch passenden Akquisitionszielen

fortzuführen.

Die aktuelle Situation zeigt wieder einmal deutlich, wie rasch der Zyklus in der

Öl- und Gas-Industrie drehen kann. Während aktuell die volle Aufmerksamkeit dem

Management des Abschwunges gilt, ist klar, dass die mittel- und langfristigen

Wachstumsaussichten für die Oilfield Service-Industrie absolut intakt sind. Eine

steigende Nachfrage nach Öl und Gas, sowie sinkende Förderraten existierender

Felder werden neue Investitionen erfordern und den nächsten Aufschwung

einläuten, für welchen SBO auf Grund ihrer Technologie- und Marktführerschaft

gut gerüstet ist.

Tabelle der wichtigsten Kennzahlen im Vergleich

~

1-6/2015 1-6/2014 Veränderung

Umsatz in MEUR 186,9 230,3 -18,9 %

EBITDA in MEUR 45,1 65,9 -31,5 %

EBITDA-Marge in % 24,1 28,6 -

EBIT in MEUR 19,3 45,7 -57,6 %

EBIT-Marge in % 10,4 19,8 -

Ergebnis vor Steuern in MEUR 4,8 41,4 -88,5 %

Ergebnis nach Steuern in MEUR 0,0 30,3 -99,9 %

EPS* in EUR 0,0 1,90 -99,9 %

Mitarbeiter** Anz. 1.279 1.640 -22,0 %

~

* auf Basis der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl

** Stichtag 30.06.

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG ist Weltmarktführer bei

Hochpräzisionsteilen und führender Anbieter von Oilfield Equipment für die

Oilfield Service-Industrie. Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten

sowie High-Tech Downhole-Tools für das Bohren und Komplettieren von Directional

und Horizontal Wells. SBO beschäftigte per 30. Juni 2015 weltweit 1.279

Mitarbeiter (30. Juni 2014: 1.640), davon in Ternitz/Niederösterreich 408 und in

Nordamerika (inkl. Mexiko) 486.

Rückfragehinweis:

MMag Florian Schütz, MBA

Head of Investor Relations SBO

Tel.: +43 2630 315-251

f.schuetz@sbo.co.at

Unternehmen: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

Hauptstrasse 2

A-2630 Ternitz

Telefon: 02630/315110

FAX: 02630/315101

Email: sboe@sbo.co.at

WWW: http://www.sbo.at

Branche: Öl und Gas Exploration

ISIN: AT0000946652

Indizes: WBI, ATX Prime, ATX

Börsen: Amtlicher Handel: Wien

Sprache: Deutsch

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24.08.2012Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment addCommerzbank Corp. & Markets
16.12.2011Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment kaufenFuchsbriefe
09.11.2011Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment buyUniCredit Research
19.08.2011Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment buyUniCredit Research
12.08.2011Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment buyUniCredit Research
20.03.2009Schoeller-Bleckmann reduzierenErste Bank AG
29.05.2008Schoeller-Bleckmann reduceErste Bank AG
03.12.2007Schoeller-Bleckmann sellErste Bank AG
08.06.2007SBO reduzierenErste Bank

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