22.02.2013 11:04
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EU-Kommission: Euro-Wirtschaft wird auch 2013 schrumpfen

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    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für den Euroraum abermals reduziert. Sie rechnet nun auch für das laufende Jahr mit einer rückläufigen Wirtschaftsleistung, wie aus der Winterprognose der Kommission vom Freitag hervorgeht. Nach einem Minus von 0,6 Prozent im vergangenen Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2013 um 0,3 Prozent zurückgehen. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als noch im Herbst erwartet worden war. Die Wachstumsprognose für 2014 wurde mit 1,4 Prozent nicht verändert.

 

    Im laufenden Jahr dürften vor allem die Sparanstrengungen in vielen Ländern des Währungsraums das Wachstum belasten, schreibt die Kommission. Konsum und Unternehmensinvestitionen dürften sich erst im späteren Jahresverlauf erholen, während der Außenhandel die derzeitige Entwicklung stütze. Ab 2014 soll die Binnennachfrage steigen und die Konjunkturerholung antreiben.

 

    Im laufenden Jahr prognostiziert die Kommission eine Rezession für die Euroländer Griechenland, Spanien, Italien, Zypern, die Niederlande, Portugal und Slowenien. Deutschland dürfte 2013 um 0,5 Prozent wachsen. 2014 werde sich das deutsche Wachstum auf 2,0 Prozent beschleunigen./bgf/jkr

 

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