23.11.2012 20:28
Bewerten
(3)

Cameron gibt EU-Institutionen die Schuld am gescheiterten Gipfel

Eurokrise: Cameron gibt EU-Institutionen die Schuld am gescheiterten Gipfel | Nachricht | finanzen.net
Cameron gibt EU-Institutionen die Schuld am gescheiterten Gipfel
Eurokrise
DRUCKEN
Großbritanniens Premierminister David Cameron sieht die Schuld am Scheitern des EU-Haushaltsgipfels vor allem bei den EU-Institutionen, weniger bei den Mitgliedstaaten.
Der Vorschlag, den Ratspräsident Herman Van Rompuy auf den Tisch gelegt habe, sei nicht ausreichend gewesen: "Nicht für Großbritannien und für andere auch nicht", sagte er. Die Weigerung der EU-Kommission, bei den administrativen Kosten - etwa bei den Bezügen der EU-Beamten - zu kürzen, sei "nicht akzeptabel", sagte Cameron am Freitag nach Abbruch der Gespräche in Brüssel.

 

    "Wir glauben noch immer, dass eine Einigung möglich ist", sagte der Brite. "Wir brauchen eine funktionierende EU, wir brauchen einen Deal, es ist wichtig, ein Ergebnis zu erreichen." Cameron sieht sich weitgehend einig mit Ländern wie Dänemark, Schweden und den Niederlanden. "Die Briten als isoliert in die Ecke zu stellen, das funktioniert nicht", sagte er. "Ich unterstütze unsere Mitgliedschaft in der EU", sagte Cameron, "aber ich unterstütze nicht den Status quo."

 

    Cameron will deutlich stärkere Kürzungen, als sie Van Rompuy in seinem Kompromisspapier vorgeschlagen hatte. Dort sind Ausgaben von 1,01 Billionen Euro für den Zeitraum von 2014 bis 2020 enthalten. Cameron schlug vor, weitere 7,5 Milliarden Euro im Haushalt für Justiz und Sicherheit zu sparen. Sechs Milliarden Euro sollten bei den Ausgaben für das EU-Personal gespart werden - davon drei Milliarden Euro bei den Gehältern, 1,5 Milliarden Euro durch verzögerte Beförderungen und weitere 1,5 Milliarden Euro bei den Pensionsbezügen. "Die Kommission hat nicht einen einzigen Euro angeboten", bemängelte Cameron./dm/DP/he

 

BRÜSSEL (dpa-AFX) -
Bildquellen: iStock
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Bechtle - Der Favorit im IT-Segment!

Ein breit aufgestelltes, gut diversifiziertes Produkt- und Serviceangebot, eine solide Finanzbasis und ein gutes Gespür für chancenreiche Trends und wachstumsstarke Marktsegmente - diese Mischung ist das Erfolgsgeheimnis von Bechtle. Lesen Sie im aktuellen Anlegermagazin die ganze Story über Bechtle.
Kostenfrei registrieren und dabei sein!

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Goldman Sachs macht ersten Verlust seit 2011 -- Bitcoin fällt zeitweise unter 10.000-Dollar-Marke -- Zalando, Netflix, VW im Fokus

Steinhoff-Aktie legt zu - Mögliche Finanzspritze. Ferrari will Tesla mit E-Auto herausfordern. Euro-Höhenflug: Wieso in der EZB erste Sorgen aufkommen. Bank of America muss Gewinneinbruch wegen US-Steuerreform hinnehmen. Rutsch bei Südzucker-Aktie geht weiter.

Top-Rankings

KW 2: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 2: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Die besten Airlines der Welt 2017
Welche Fluggesellschaft macht das Rennen?

Umfrage

Wünschen Sie sich, dass sich Union und SPD erneut auf eine große Koalition (GroKo) einigen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Steinhoff International N.V.A14XB9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
AlibabaA117ME
Amazon906866
Nordex AGA0D655
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
General Electric Co.851144
Siemens AG723610
Allianz840400
BYD Co. Ltd.A0M4W9