26.09.2014 15:37
Bewerten
(0)

Exzellenz in der Wirtschaftsforschung: EIB-Preis an John Van Reenen und Nicholas Bloom für herausragende angewandte Forschung im Bereich Innovation, Management und Wettbewerb

DRUCKEN
Berlin (ots/PRNewswire) -

EIB-Präsident Hoyer: EU muss bei fehlender Wettbewerbsfähigkeit aufholen - Investitionen in Innovation sind entscheidend

Zwei international renommierte europäische Wissenschaftler auf dem Gebiet der Management- und Technologieinnovation sind mit dem "EIB-Preis für herausragende Leistungen in der Wirtschaftsforschung" ausgezeichnet worden. Dr. Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, überreichte den Preis an Professor Nicholas Bloom von der Stanford University und Professor John Van Reenen von der London School of Economics and Political Science im Rahmen einer Festveranstaltung gestern Abend an der Freien Universität Berlin. Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, sprach von einem wesentlichen Beitrag zur Wachstumsdiskussion.

(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140926/708679-a )

(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140926/708679-b )

Der "EIB-Preis für herausragende Leistung" - dotiert mit EUR 40.000 - wird den beiden Wissenschaftlern in Anerkennung ihrer zukunftsweisenden Forschung auf dem Gebiet der Auswirkungen von Innovation auf Wirtschaftsleistung und Ungleichheit ebenso wie für ihren Einfluss auf Politikgestaltung vergeben.

In seiner Ansprache lobte EIB-Präsident Werner Hoyer die bedeutende Forschung der beiden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Faktoren, die Produktivität innerhalb von Unternehmen vorantreiben. "Die Arbeit von Professor Bloom und Professor Van Reenen zeigt, dass die positiven technologischen Spillover-Effekte bei weitem mögliche negative Effekte übertreffen, etwa wenn operatives Geschäft an Wettbewerber verloren geht. Das ist ein ganz wesentliches Ergebnis und es impliziert, dass Unternehmen, wenn sie auf sich gestellt sind, zu wenig in Forschung und Entwicklung investieren könnten. Daraus lässt sich direkt eine starke finanzielle Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten begründen - von Seiten der Bank und/oder der Mitgliedstaaten, wie es hier in Deutschland der Fall ist." Präsident Hoyer hob die Relevanz von Innovation und Management für Wachstum und den Wohlstand der Nationen hervor. "Forschung, die uns dabei hilft zu verstehen, welche Innovationsanreize auf Unternehmensebene erforderlich sind, ist deshalb von grösster Bedeutung."

Die Aufgabe der EU-Bank, die im Auftrag ihrer Anteilseigner, der 28 EU-Mitgliedstaaten , tätig ist, würde genau diese Verlagerung widerspiegeln: nämlich von der Bewältigung der Wettbewerbslücke zwischen europäischen Regionen, entstanden aufgrund mangelnder Basisinfrastruktur, hin zur Bewältigung der Kluft zwischen Europa und dem Rest der Welt, verursacht durch zu geringe Investitionen in Forschung und Innovation.

Professor John Van Reenen, Träger des EIB-Preises für herausragende Leistungen, stellte in seiner anschliessenden Vorlesung die Herausforderungen dar, mit denen Europa konfrontiert ist. Die Erfolge der europäischen Integration - die EU ist der grösste Binnenmarkt der Welt - würden durch anhaltend langsames Wachstum unterlaufen werden. Jedoch könnten Produktivität und Innovation Wachstum wieder neu beleben. "Erhebliche Verbesserungen sind möglich und wünschenswert, wenn Gelegenheiten mit Hilfe struktureller Reformen wahrgenommen werden. Diese Strukturreformen müssen allerdings von Geld- und Fiskalpolitischen Massnahmen begleitet werden", betonte Van Reenen.

In seinen abschliessenden Bemerkungen nannte Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, die angewandte Forschung der beiden Preisträger zeitgemäss und wichtig: "Ihre Ergebnisse verdeutlichen die enge Wechselbeziehung zwischen Wachstum und Innovation. Das entspricht genau dem, was wir als qualitatives Wachstum bezeichnen - Wachstum, dessen Grundlagen Bildung, Forschung und Innovation sind. Der EIB-Preis hebt diese qualitative Dimension hervor. Zugleich verweist er auf die Fülle und die Errungenschaften europäischer Forschung."

Hintergrundinformationen:

Die Europäische Investitionsbank ist die Bank der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Eigner sind die EU-Mitgliedstaaten. Aufgabe der EIB ist es, die Ziele der EU durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Projekte zu fördern. http://www.eib.org

Das EIB Institut (EIBI) wurde 2012 gegründet, um europäische Initiativen für das Gemeinwohl zu unterstützen und so die Ziele der Europäischen Union zu fördern. Das Institut verfolgt drei strategische Programme: das Wissensprogramm, das Sozial- und das Kunstprogramm. Das Wissensprogramm ist darauf ausgerichtet, die Förderung der akademischen Bildung und der Forschung in Europa zu bündeln. Philippe de Fontaine Vive Curtaz ist Vorsitzender des EIBI-Aufsichtsrates.

Der EIB Preis ist eine Wirtschaftsauszeichnung. Er wurde im Jahr 2013 vom EIB-Institut ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung zu fördern. Der Preis berücksichtigt Forschung, die von besonderer Relevanz für die europäische Entwicklung und Integration ist.

Die Jury, unter Leitung von Sir Christoher Pissarides, Professor, London School of Economics and Political Science, Nobelpreisträger in Wirtschaftswissenschaften 2010, setzt sich zusammen aus: Professor Philippe Aghion, Professor of Economics, Harvard University; Sir James Alexander Mirrlees, Nobel Memorial Prize Laureate in Economic Sciences; Professor Gianmarco Ottaviano, Professor of Economics, London School of Economics and Political Science, und Direktor des "Globalisation Programme" am Centre for Economic Performance (LSE), sowie Professor Reinhilde Veugelers, Professorin, KU Leuven (BE), Department of Management, Strategy and Innovation.

Professor John Van Reenen [http://cep.lse.ac.uk/_new/staff/person.asp?id=1358 ] ist seit 2003 Direktor des führenden europäischen Zentrums für angewandte Wirtschaftsforschung, dem Centre for Economic Performance (CEP). Er ist ausserdem Wirtschaftsprofessor an der London School of Economics and Political Science (LSE) und Fellow an der British Academy.

Professor Nicholas Bloom [http://web.stanford.edu/~nbloom ], ist Senior Fellow am Stanford Institute for Economic Policy Research (SIEPR) und Professor of Economics an der Universität Stanford. Er ist ausserdem Associate des Centre for Economic Performance, London School of Economics and Political Science, und Ko-Direktor des "Productivity, Innovation and Entrepreneurship Programme", National Bureau of Economic Research (NBER).

Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140926/708679-a

http://photos.prnewswire.com/prnh/20140926/708679-b

OTS: European Investment Bank newsroom: http://www.presseportal.de/pm/114740 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_114740.rss2

Pressekontakt: Pressekontakt: Eva Henkel, e.henkel@eib.org, Tel.: +352-4379-82147, +352-621-339130; Website: http://www.eib.org/press
Pressestelle: +352-4379-21000 - press@eib.org

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Wachstumsaktien!

Wo bieten sich Anlegern weltweit die besten Wachstumschancen? Wir stellen Ihnen im neuen Anlegermagazin vier Titel mit viel Potenzial vor.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX vorbörslich kaum bewegt -- Asiens Börsen leichter -- Neftlix-Bilanz am Abend -- Trump bezeichnet die Europäische Union als Feind

Morgan-Stanley-Tochter will Logistikunternehmen VTG komplett übernehmen. Goldman Sachs gibt offenbar Chefwechsel Anfang der Woche bekannt. Krupp-Stiftung soll Aufzugsfusion mit thyssen-Konkurrenz besprochen haben.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier gibt es die beliebtesten Jobs
Sparweltmeiste
Welche Länder die meisten Währungsreserven haben
Wer hat am meisten Einfluss?
Die charismatischen Persönlichkeiten der Tech-Unternehmen
Die wertvollsten Marken der Welt
Welche Marke macht das Rennen?
Die Performance der TecDAX-Werte in Q2 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

CDU und CSU haben sich im Streit um die Flüchtlingspolitik geeinigt. Wen sehen Sie als Gewinner dieses Streits?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Steinhoff International N.V.A14XB9
Apple Inc.865985
Amazon906866
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
Netflix Inc.552484
adidas AGA1EWWW
XiaomiA2JNY1
Deutsche Telekom AG555750
LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton S.A.853292