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13.11.2015 11:12
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Griechenlands Wirtschaft hält sich unerwartet gut

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Athen/Berlin (Reuters) - Das monatelange Tauziehen mit den Geldgebern aus der Euro-Zone um weitere Hilfen und Reformen kommt Griechenland weitaus weniger teuer zu stehen als befürchtet.

Die Wirtschaftsleistung in dem südosteuropäischen Land ging im Sommer um lediglich 0,5 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Einbruch um 2,7 Prozent erwartet.

Noch im Frühjahr hatte Griechenlands Wirtschaft dank steigender Konsumausgaben ein Wachstum von 0,4 Prozent geschafft. Doch im Sommer wurden die Banken drei Wochen lang geschlossen, was die Wirtschaft belastete. Anschließend wurden aus Furcht vor einem Zusammenbruch des Bankensystems Kapitalkontrollen eingeführt. Pro Woche durften die Griechen lediglich 420 Euro abheben - das bremste den privaten Verbrauch.

Aus der Industrie kamen dagegen ermutigende Signale: Die Firmen fuhren im August und September ihre Produktion hoch. Die Regierung verwies zudem auf eine starke Entwicklung der Tourismusbranche. Die Arbeitslosigkeit ist zwar mit 24,6 Prozent immer noch mehr als doppelt so hoch wie im Euro-Schnitt, aber rückläufig.

Bis die Wirtschaftskrise überwunden ist, dürfte es noch eine Weile dauern. Die EU-Kommission sagt dem Krisenland im kommenden Jahr einen Rückgang seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent voraus. Als Gründe nannte sie die fortwirkenden Effekte der in diesem Jahr nur knapp vermiedenen Staatspleite und die Probleme der Banken. 2015 erwartet die Kommission einen BIP-Rückgang um 1,4 Prozent. Licht am Ende des Tunnels sieht sie erst ab 2017, wenn das griechische BIP um 2,7 Prozent zulegen dürfte.

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