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18.07.2012 13:00
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Hauspreise in Spanien gehen weiter auf Tauchstation

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   Von Ilan Brat und Matthew Walter

   MADRID--Der spanische Häusermarkt hat im zweiten Quartal weiter an Substanz verloren. Die Preise gaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent nach, wie aus einem Bericht der Regierung hervorgeht. Gegenüber den ersten drei Monaten dieses Jahres fiel der Hauspreisindex um 2,5 Prozent. Der durchschnittliche Preis für den Quadratmeter ging auf 1.606 Euro zurück.

   Spanien befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung mit extrem hoher Arbeitslosigkeit. Ausgelöst wurde die Krise durch das Platzen einer Spekulationsblase auf Immobilien. Der Einbruch des Marktes riss tiefe Löcher in die Bilanzen der Banken, die massenhaft Immobiliendarlehen gewährt hatten.

   Wegen der sinkenden Preise und der hohen Arbeitslosigkeit können viele Spanier Zins und Tilgung nicht mehr bedienen. Ein Teil der spanischen Geldhäuser muss deshalb von der EU gerettet werden. Dafür stehen 100 Milliarden Euro zur Verfügung.

   Die Analysten der Commerzbank halten trotz des nunmehr dreijährigen Rückgangs bei den Preisen ein weitere Anpassung nach unten für unvermeidlich.

   Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   July 18, 2012 06:34 ET (10:34 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 34 AM EDT 07-18-12

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