07.04.2013 14:58
Bewerten
(0)

Italien will Milliardenrechnungen bei Unternehmen begleichen

DRUCKEN
    ROM (dpa-AFX) - Italien will die miese Zahlungsmoral der öffentlichen Verwaltung auf Vordermann bringen und einen Teil ausstehender Milliardenrechnungen begleichen. Der Ministerrat um den scheidenden Regierungschef Mario Monti verabschiedete am Samstag nach langer Diskussion einen entsprechenden Erlass. Demnach sollen Schulden in Höhe von 40 Milliarden Euro bei Unternehmen bezahlt werden. Die Regierung hofft, damit die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Die öffentliche Verwaltung solle das Geld innerhalb von zwölf Monaten zahlen, kündigte Monti bei einer Pressekonferenz in Rom an.

    Die verspätete Zahlung von Rechnungen sei "eine inakzeptable Situation, die lange akzeptiert wurde", sagte der Regierungschef. "Die bis jetzt aufgehäuften Schulden der öffentlichen Verwaltung sind eine Last auf der Zukunft der Unternehmen und der Bürger." Insgesamt soll Italien Lieferanten und Dienstleistern zwischen 90 und 130 schulden, berichteten italienische Medien. Oft brauche der Staat jahrelang, um Forderungen zu begleichen, weshalb vielen Unternehmen die Pleite drohe.

    Allerdings: Das für die Rückzahlung notwendige Geld will Italien durch die Ausgabe zusätzlicher Staatsanleihen beschaffen. Dadurch steigen das Haushaltsdefizit und die Verschuldung des Krisenlandes weiter an./mms/DP/edh

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- US-Börsen rot -- Deutsche Börse verfehlt eigene Ziele -- Audi-Chef weist Rücktritt-Spekulationen zurück -- QUALCOMM, Covestro, ProSiebenSat.1 im Fokus

Blackrock erhöht US-Aktien und senkt Europas Aktien. Venezuela startet Kryptowährung Petro. Bafin weist nach Boom von Kryptowährungen auf juristische Pflichten hin. BMW-Großaktionärsfamilie Quandt regelt Erbschaft von Johanna Quandt. EU-Konferenz zu Kryptowährungen geplant. EU: Handelskrieg mit den USA?

Top-Rankings

Regionen mit guten Gehältern
In diesen Städten sind Arbeitnehmer am zufriedensten
KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 7: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Arbeiten und Leben im Ausland: Die besten Länder für Expatriats und Auswanderer
Welches Land schneidet am besten ab?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Diese deutschen Börsengänge haben sich 2017 für Anleger gelohnt
Welche Aktie verzeichnete die beste Performance?
Hier verdient man am besten
Bei diesen deutschen Unternehmen gibt es das höchste Gehalt
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Kryptowährung hat das größte Zukunftspotenzial?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Steinhoff International N.V.A14XB9
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
Amazon906866
EVOTEC AG566480
Bitcoin Group SEA1TNV9
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100
Allianz840400
Siemens AG723610
E.ON SEENAG99
BYD Co. Ltd.A0M4W9