06.02.2012 18:39
Bewerten
(0)

Merkel: Wir weigern uns, Pleite Griechenlands anzuerkennen - ZDF

DRUCKEN

   BERLIN/PARIS (Dow Jones)--Deutschland und Frankreich wollen nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Insolvenz Griechenlands nicht hinnehmen, bestehen aber für weitere Finanzhilfen auf Reformen. "Wir weigern uns, die Pleite Griechenlands anzuerkennen. Wir können das nicht akzeptieren", sagte Merkel im Interview mit dem ZDF nach Angaben des Senders auf seiner Internetseite. Ein zweites Griechenland-Programm werde es nur geben, "wenn die Nachhaltigkeit der griechischen Finanzen gesichert ist", sagte Merkel laut ZDF weiter in dem gemeinsamen Interview mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy mit dem ZDF und dem französischen TV-Sender France 2.

   Bei einem Treffen in Paris hatten Merkel und Sarkozy zuvor am Montag an einem Verbleib Griechenlands in der Eurozone festgehalten, gleichzeitig aber eine Einigung mit der Troika als Voraussetzung für neue Hilfen bekräftigt. "Wir wollen, dass Griechenland im Euro bleibt", hatte Merkel bei einer Pressekonferenz mit dem Sarkozy betont und angefügt: "Das ist unser beider Meinung - aber ich sage auch: Es kann kein neues Griechenland-Programm geben, wenn es nicht mit der Troika zu einer Einigung kommt." Auch Sarkozy hatte dies betont.

   Bei ihrem Treffen hatten Merkel und Sarkozy zudem ein Sonderkonto vorgeschlagen, auf das Hilfsmittel fließen sollen, die für den Schuldendienst des Landes bestimmt sind. Mit der Blockade von Mitteln soll sichergestellt werden, dass das Land anfallende Zahlungen an seine Gläubiger leisten kann.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires +49 (0)30 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo (END) Dow Jones Newswires

   February 06, 2012 12:09 ET (17:09 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 09 PM EST 02-06-12

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Wachstumsaktien!

Wo bieten sich Anlegern weltweit die besten Wachstumschancen? Wir stellen Ihnen im neuen Anlegermagazin vier Titel mit viel Potenzial vor.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen leicht im Minus -Trump bereit zu Zöllen auf alle Einfuhren aus China -- Microsoft-Aktie nach starken Zahlen auf Rekordjagd -- VTG, Jungheinrich im Fokus

Porsche Panamera angeblich vor Diesel-Rückruf. Bayer nimmt Verhütungsmittel von US-Markt. Trump legt im Streit mit US-Notenbank nach. Trump wirft China und EU Währungsmanipulationen vor. Erstmals in der Geschichte: Ethereum-Transaktionsgebühren höher als bei Bitcoin. Auto-Aktien schwächeln - Französischer Zulieferer enttäuscht.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So groß ist der Gehaltsunterschied zwischen CEOs und Mitarbeitern
Das verdienen die CEOs der 30 DAX-Unternehmen
Sparweltmeiste
Welche Länder die meisten Währungsreserven haben
Die Performance der DAX 30-Werte in Q2 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
Hier macht Arbeiten Spaß
Die beliebtesten Arbeitgeber weltweit
Die Performance der MDAX-Werte in Q2 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

US-Präsident Trump fordert von Deutschland, die Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Was sollte Berlin tun?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Scout24 AGA12DM8
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Amazon906866
Allianz840400
TeslaA1CX3T
Steinhoff International N.V.A14XB9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
adidas AGA1EWWW
Alphabet C (ex Google)A14Y6H
EVOTEC AG566480
Deutsche Telekom AG555750