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26.03.2014 12:06
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'Candy Crush'-Entwickler King.com geht heute an die Börse

Mit 7,1 Milliarden bewertet: 'Candy Crush'-Entwickler King.com geht heute an die Börse | Nachricht | finanzen.net
Mit 7,1 Milliarden bewertet
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King.com Entertainment, die Firma hinter dem populären Smartphone-Spiel "Candy Crush" nimmt bei ihrem Börsengang zunächst rund 500 Millionen Dollar ein.
Zusammen mit den Anteilsscheinen, die bei den Alteigentümern verbleiben, wird das Unternehmen King Digital Entertainment mit etwa 7,1 Milliarden Dollar (5,1 Mrd Euro) bewertet.

Die einzelne Aktie koste 22,50 Dollar, wie King Digital Entertainment am späten Dienstag mitteilte. Der Preis liegt damit in der Mitte der zuvor ausgegebenen Spanne von 21 bis 24 Dollar. Der Handel soll an diesem Mittwoch an der New York Stock Exchange beginnen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Internetfirmen schreibt King Digital Entertainment satte Gewinne. Im vergangenen Jahr verdiente die Firma 568 Millionen Dollar. Der Umsatz lag bei 1,9 Milliarden Dollar.

Diese Unternehmen wollen demnächst an die Börse gehen

Ista Deutschland

Die Pläne für den Börsengang des Energiedienstleisters Ista sind bislang noch nicht konkret - ein Termin ist noch offen. Wenn Ista jedoch an der Börse startet, will das Unternehmen hoch hinaus und sieht sich direkt als Kandidat für den MDAX. Bewertet wird der Konzern mit rund 3 Milliarden Euro.

H.C. Starck

Der Spezialchemiekonzern H.C. Starck, der früher zum Bayer-Konzern gehörte, strebt bereits seit 2011 einen Gang aufs Parkett an. Geworden ist daraus bislang nichts, an den Plänen hält das Unternehmen aber dennoch fest. Nach Schätzungen ist der Evonik-Konkurrent etwa 1,2 Milliarden Euro wert.

KSPG

Schon 2012 sollte die Automobilsparte des Rüstungskonzerns Rheinmetall, die KSPG AG, an die Börse gebracht werden, dann wurde der Gang aufs Parkett aufgrund der volatilen Aktienmärkte jedoch abgesagt. Seitdem wird auf einen passenden Zeitpunkt gewartet. Bewertet wird das Unternehmen mit gut 1 Milliarde Euro.

Rocket Internet

Auch die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet möchte an die Börse und dies noch im Laufe des Jahres 2014. Mit dem Schritt sollen etwa 750 Millionen Euro erlöst werden, die vor allem der Auslandsexpansion zugutekommen sollen. Der Wert des Unternehmens dürfte derzeit bei rund 3 bis 5 Milliarden Euro liegen.

Alibaba.com

Die chinesische Online-Handelsplattform Alibaba.com wagt Ende September 2014 in New York den Gang aufs Parkett. Der endgültige Ausgabepreis soll am 18. September festgelegt werden und die erste Kursnotiz am 19. September erfolgen. Es wird ein Emissionsvolumen von rund 24 Milliarden Dollar angepeilt. Der Preisspanne für eine Aktie soll bei 66 bis 68 Dollar liegen.

Hapag-Lloyd

Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd will an die Börse gehen, sobald die Fusion mit dem chilenischen Konkurrenten CSAV über die Bühne gegangen ist. Dies soll nach aktueller Planung 2015 der Fall sein. Der Zusammenschluss von Hapag-Lloyd mit dem chilenischen Wettbewerber würde die viertgrößte Containerschiff-Reederei der Welt schaffen. CSAV soll nach den momentanen Plänen rund 30 Prozent an Hapag-Lloyd halten und wäre damit der größte Aktionär der Reederei.

Square

Nach dem erfolgreichen Börsendebüt von Twitter arbeitete Mitgründer Jack Dorsey an einem der meisterwarteten IPOs des Jahres, dem Börsenstart des Payment-Dienstes Square. Nun wurde der Börsenstart jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben, da das Unternehmen noch nicht bereit für die Börse sei. Analysten schätzen den Wert von Square auf etwa 5 Milliarden Dollar. Gewinne macht Square, wie auch Twitter, bislang noch nicht, im vergangenen Jahr soll jedoch zumindest ein Umsatz von 100 Millionen Dollar erwirtschaftet worden sein.

Metro Cash & Carry

Der Handelskonzern Metro prüft aktuell einen Börsengang seiner russichen Großhandelstochter Cash & Carry. Metro will die Tochter aber nur zu einem Viertel an die Börse bringen, um auch weiterhin die unternehmerische Kontrolle zu behalten. Doch selbst mit dem Börsengang eines Minderheitsanteils könnte Metro 1,5 Milliarden Euro einnehmen. Ein genauer Zeitplan für das IPO steht jedoch aufgrund der Ukraine-Krise noch nicht fest.

Shazam

Der britische App-Entwickler Shazam hat seine Börsenpläne erstmals im Frühjahr 2013 bekannt gegeben, jedoch wird aktuell noch kein genauer Termin genannt. Vom Börsengang erhofft sich Shazam Einnahmen in Höhe von mindestens einer Milliarde Dollar. Shazam hat mit seiner App nach eigenen Angaben rund 300 Millionen Nutzer weltweit.

Zalando

Der Online-Händler Zalando hat seinen Börsengang angekündigt. Die Erstnotiz ist für den 01.10.2014 geplant, die Preisspanne für die Aktien wurde auf 18 bis 22,50 Euro festgelegt. Das Emissionsvolumen soll inklusive einer Mehrzuteilungsoption für die begleitenden Banken zwischen 507 und 633 Millionen Euro liegen. Auf dieser Basis sollen 11,3 Prozent des Unternehmens an der Börse platziert werden.

Zugpferd für das Geschäft ist vor allem die App "Candy Crush", bei der man virtuelle Süßigkeiten in bestimmten Kombinationen vom Bildschirm räumen muss. Das Spiel hat 97 Millionen Nutzer täglich. Das Geld machen die Entwickler mit In-App-Verkäufen wie zusätzlichen Leben oder nützlichen Artikeln, die in dem Game eingesetzt werden können.

King und seine Alteigentümer werfen 22 Millionen Aktien auf den Markt. Wenn die Nachfrage stark ist, können die beteiligten Banken weitere 3,3 Millionen Anteilsscheine verkaufen.

Größter Anteilseigner von King ist die Investmentgesellschaft Apax, die 48,2 Prozent hält. Der Firmenführung gehört knapp ein Drittel, darunter ist der 46-jährige Mitgründer und Chef Riccardo Zacconi mit 10,4 Prozent.

Frühe Investoren können damit über massive Wertsteigerungen jubeln. So ist der Anteil von Apax nun deutlich mehr als drei Milliarden Dollar wert. Investiert hatte die Firma der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge knapp 29 Millionen Euro im Jahr 2005.

Zugleich hängt das Geschäft von King derzeit fast komplett von "Candy Crush" ab: Das Spiel bringt fast 80 Prozent der Umsätze herein. Für Anleger kann das ein Risiko sein. Dass Online-Spiele ein wechselhaftes Geschäft sind, hatte bereits die Krise des "Farmville"-Erfinders Zyngademonstriert. Nachdem neue Erfolgstitel ausblieben, liefen die Nutzer davon. Die Zynga-Aktie kostet derzeit mit fünf Dollar nur noch die Hälfte vom Ausgabepreis aus Dezember 2011.

Zugleich ist King in einen ungewöhnlichen Streit verwickelt: Die Firma will sich in Europa "Candy" als Markennamen schützen lassen. Mehrere andere Spiele-Anbieter wie der "Cut The Rope"-Erfinder Zeptolab wollen sich dagegen wehren.

Der Umsatzschub bei King setzte vor allem im vergangenen Jahr ein: Für 2012 verbuchte King nur einen Erlös von 164 Millionen Dollar und knapp acht Millionen Dollar Gewinn. Dabei schreibt das Unternehmen schon lange schwarze Zahlen: Den letzten Verlust gab es im zweiten Quartal 2012 mit einem Minus von knapp zwei Millionen Dollar./das/so/DP/kja

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: zvg, King

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