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05.11.2016 12:00
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Bux-Gründer: "Spielgeld ist wichtig"

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Nick Bortot » Der Unternehmer will mit seiner mobilen App Bux junge Menschen für die Börse begeistern. Was ihn antreibt.
€uro am Sonntag
von Lucas Vogel, €uro am Sonntag

Das niederländische Start-up-Unternehmen Bux will seinen Nutzern einen neuen Zugang zu den Finanzmärkten bieten. Gehandelt und gechattet wird per Smartphone.


Die App heißt Bux - angelehnt an die amerikanischen "Bucks". Es steht also für den Dollar und fürs Geld verdienen. Gründer Nick Bortot, der zuvor im Vorstand des Online-Brokers BinckBank war, will mit Bux den Börsenhandel populärer machen - vor allem bei jüngeren, internet-affinen Anlegern.


€uro am Sonntag: Mit BinckBank haben Sie den größten Discountbroker der Niederlande gegründet. Um was geht es jetzt bei Ihrer neuesten Gründung Bux?
Nick Bortot: Wir wollen mit Bux vor allem Menschen für die Börse interessieren, denen das Thema bisher zu kompliziert war. Deswegen haben wir bei unserer App viel Wert auf eine einfache Bedienung ­gelegt. Außerdem haben wir viele spielerische Elemente und Tools entwickelt, die den Austausch der Nutzer fördern.

Sie sprechen Börsenneulinge an und bieten ihnen nach dem Einstieg den Handel mit CFDs an - ein Finanzprodukt, das vor allem von sehr erfahrenen Tradern genutzt wird und hohe Risiken mit sich bringt.
Sicher klingt das erst einmal ungewöhnlich. Aber wir denken, dass CFDs, wenn sie richtig eingesetzt werden, gerade für Einsteiger Vorteile haben. Weil beim Handel keine Fixkosten anfallen, kann man bereits mit kleinen Summen von 20, 30 Euro in Aktien oder Aktienindizes investieren.

Und die Risiken?
Wir haben uns entschieden, den Hebel bei einem maximalen Faktor von fünf zu belassen. Und das größte Risiko beim CFD-Handel, die Nachschusspflicht, die dazu führen kann, dass man mehr verliert als ursprünglich eingesetzt, haben wir vermieden.

61 Prozent Ihrer Kunden sind jünger als 34 Jahre. Wie steigen diese jungen Anleger in das Thema Börse ein?
Unsere Erfahrungen zeigen, dass gerade die Phase am Anfang, in der nur mit Spielgeld angelegt wird, wichtig ist. Viele Nutzer wollen an der Börse das große Geld machen und merken dann schnell, dass das nicht so einfach ist. Viele sammeln tatsächlich erst einige Monate Erfahrung bevor sie zum ersten Mal echtes Geld riskieren.

Bildquellen: Seth Carnill/BUX, ollyy / Shutterstock.com, Monkey Business Images / Shutterstock.com

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