29.01.2013 06:35
Bewerten
(2)

ifo-Präsident: Preise in Spanien, Griechenland und Frankreich zu hoch

Nicht wettbewerbsfähig: ifo-Präsident: Preise in Spanien, Griechenland und Frankreich zu hoch | Nachricht | finanzen.net
Nicht wettbewerbsfähig
DRUCKEN
Die Euro-Krise ist nach Ansicht des Präsidenten des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, noch nicht gelöst.
Viele Länder Europas seien noch lange nicht wettbewerbsfähig, sondern deutlich zu teuer. In Spanien, Griechenland und Portugal müssten die Preise gegenüber dem Eurozonen-Durchschnitt um 30 Prozent sinken, damit die Länder wieder konkurrenzfähig werden, schreibt Sinn in einem Gastbeitrag für die FAZ-Onlineausgabe.

   "Die Südländer müssen in einer langwährenden Flaute ihre Inflation so weit gegenüber den Wettbewerbern im Euroraum zurückdrängen, bis sie wieder wettbewerbsfähig geworden sind", schreibt Sinn. Auch Frankreichs Preise müssten gegenüber dem Eurozonen-Mittel um 20 Prozent fallen, rechnet Sinn. Deutschlands Preise lägen dagegen gegenüber dem Durchschnitt um 20 Prozent zu niedrig.

   Die Rechnung bedeutet nach Ansicht des Wirtschaftsforschers nicht, dass Spaniens oder Griechenlands Preise tatsächlich um 30 Prozent sinken müssen. Wenn die Preise in der Eurozone grundsätzlich stiegen, werde auch der Druck auf die Peripheriestaaten schwächer.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Romy Bonitz/ifo , istock/Pawel Gaul
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schwächer -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Aktionärszahl auf höchstem Stand seit zehn Jahren -- Siemens gibt Startschuss für Healthineers-Börsengang -- Daimler, Deutsche Bank im Fokus

Softbank strebt Sitze im Verwaltungsrat von Swiss Re an. IWF für Überwachung Griechenlands auch nach Ende des Hilfsprogramms. Bayer-Aufsichtsratschef zuversichtlich für Monsanto-Übernahme. Wegroll-Gefahr: Fiat Chrysler weitet Truck-Rückruf aus. Chef des Basler Bankenausschusses warnt Banken vor Geschäften mit Bitcoin.

Top-Rankings

KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 7: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Arbeiten und Leben im Ausland: Die besten Länder für Expatriats und Auswanderer
Welches Land schneidet am besten ab?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Diese deutschen Börsengänge haben sich 2017 für Anleger gelohnt
Welche Aktie verzeichnete die beste Performance?
Hier verdient man am besten
Bei diesen deutschen Unternehmen gibt es das höchste Gehalt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wen wünschen Sie sich als künftigen deutschen Außenminister?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Steinhoff International N.V.A14XB9
EVOTEC AG566480
Allianz840400
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Siemens AG723610
E.ON SEENAG99
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Infineon AG623100
GeelyA0CACX