13.12.2015 20:22
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Schwäbische Zeitung: Leitartikel zur Klimakonferenz: Beschlüsse beherzt umsetzen

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Ravensburg (ots) - Natürlich kann einmal mehr alles miesgemacht werden. Die Beschlüsse von Paris werden die Erderwärmung nicht stoppen, sie werden in den kommenden Jahrzehnten das Abschmelzen von Eis nicht verhindern, sie werden weder Umweltkatastrophen verhüten, noch Flüchtlingsbewegungen wegen Dürren oder Überschwemmungen abwenden. Seit 1995 diskutiert die Welt über die Folgen des CO-Ausstoßes. Insgesamt 21 Klimakonferenzen waren nötig, damit 195 Staaten dieser Erde jetzt in Frankreichs Hauptstadt eine Einigung erzielten, mit der der Planet mittel- und langfristig gerettet werden soll.

Was den Pessimisten nicht ausreicht, ist für die Optimisten Grund zur Hoffnung. Tatsache ist, dass zwischen den Industriestaaten wie den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern erstmals Konsens herrscht, dass es zu dramatischen Veränderungen der Energiegewinnung, des Energieverbrauchs und des Naturschutzes kommen muss, damit die Erde bewohnbar bleibt. Dass Frankreich, das klug und geschickt die Konferenz zum Erfolg gebracht hat, diesen Durchbruch mit Pathos ("Es leben die Vereinten Nationen, es lebe der Planet, es lebe Frankreich!") feiert, sei Präsident François Hollande und Außenminister Laurent Fabius mehr als gegönnt.

Doch nun beginnen die Mühen der Umsetzung. In vielen Staaten wird es teils massiven Widerstand geben. Auch im Falle Deutschlands werden die Schwierigkeiten deutlich. Die Energiewende, die bislang mehr zu Verdruss und Verwirrung als zu Freude geführt hat, muss endlich beherzt gemanagt werden. Querschüsse einzelner, jedoch umso mächtigerer Bundesländer wie NRW oder Bayern, dürfen nicht mehr toleriert werden. Die Pariser Klimakonferenz hat für die deutsche Industrie und den Mittelstand die Märkte der Zukunft definiert. Nur mit Innovation und Erfindergeist werden dort Erfolge zu feiern sein. Klimapolitik ist eine Kombination aus Umwelt- und Industriepolitik, sie wird zum Grundstein für Wachstum und Wohlstand. Für die hiesige Wirtschaft sind das blendende Voraussetzungen.

OTS: Schwäbische Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/102275 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_102275.rss2

Pressekontakt: Schwäbische Zeitung Redaktion Telefon: 0751/2955 1500 redaktion@schwaebische-zeitung.de

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