04.07.2012 17:16
Bewerten
(0)

WDH: Slowenien will keinen Hilfsantrag für Banken stellen

DRUCKEN
    LJUBLJANA (dpa-AFX) - Slowenien will für seine ums Überleben kämpfenden Banken keine Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm. Es werde kein Antrag gestellt, sagte Regierungschef Janez Jansa am Mittwoch in Maribor, wie die slowenische Nachrichtenagentur STA berichtete. Mit dem im Parlament verabschiedeten Sparpaket "wurde vorübergehend die Gefahr abgewendet, nach Finanzhilfen vom Internationalen Währungsfonds oder von den europäischen Hilfsmechanismen zu fragen", begründete Jansa danach seine Position. Zuvor war das Euroland an den Finanzmärkten nach Spanien und Zypern als sechster Kandidat für den Euro-Rettungsschirm in Spiel gebracht worden.

 

    Mit dem Sparprogramm, das vor allem Einkommenskürzungen im öffentlichen Dienst vorsieht, will die slowenische Regierung das Budgetdefizit im laufenden Jahr auf vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) begrenzen. Es hatte im vergangenen Jahr noch 6,4 Prozent betragen.

 

    Slowenien muss hohe Summen stemmen, um marode Banken des Landes zu unterstützen. So hatte die Regierung der existenzbedrohten größten Bank des Landes, der Nova Ljubljanska Banka (NLB), über zwei Fonds eine Kapitalspritze von 383 Millionen Euro bereitgestellt. Damit soll das mehrheitlich staatliche Institut bis zum Jahresende stabilisiert werden.

 

    Die ebenfalls mit einer Schieflage kämpfende zweitgrößte Bank, die Nova Kreditna Banka Maribor (NKBM), muss sich allerdings ohne staatliche Hilfen frisches Geld besorgen. Das kündigte Finanzminister Janez Sustersic am Mittwoch an. "Unsere Botschaft an die NKBM ist klar: Der Staat wird die Bank nur im allerschlimmsten Fall retten, wenn die Stabilität der Einlagen oder des Bankensystems gefährdet ist", sagte der Minister. Die Bank will durch den Verkauf des Versicherers Zavarovalnica Triglav Geld flüssig machen./ey/DP/bgf

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

Freundliche Stimmung bei DAX-Anlegern -- HSBC steigert Gewinn nicht so stark wie erwartet -- Covestro zahlt nach starkem Gewinn mehr Dividende -- Grammer im Fokus

EU: Handelskrieg mit den USA? HeidelbergCement-Zahlen über den Erwartungen. Euro-Finanzminister einigen sich auf Guindos für EZB-Vizeposten. Steinhoff erleidet Gerichtsschlappe in Amsterdam im 'Poco'-Fall. Brexit würde BASF mindestens 40 bis 60 Mio Euro pro Jahr kosten. CEWE bleibt auf Wachstumskurs. HOCHTIEF droht Abertis bei Dividenden-Zahlung mit niedriger Offerte.

Top-Rankings

KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 7: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Arbeiten und Leben im Ausland: Die besten Länder für Expatriats und Auswanderer
Welches Land schneidet am besten ab?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Diese deutschen Börsengänge haben sich 2017 für Anleger gelohnt
Welche Aktie verzeichnete die beste Performance?
Hier verdient man am besten
Bei diesen deutschen Unternehmen gibt es das höchste Gehalt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wen wünschen Sie sich als künftigen deutschen Außenminister?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Steinhoff International N.V.A14XB9
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Siemens AG723610
Allianz840400
BYD Co. Ltd.A0M4W9
GeelyA0CACX
E.ON SEENAG99
Infineon AG623100