03.01.2013 22:25
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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge nach Fed-Minutes

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New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes gingen am Donnerstag nach Veröffentlichung der Fed-Minutes mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Die zwischenzeitlichen Kursgewinne konnte angesichts eines möglichen Endes von QE3 nicht gehalten werden. Der Dow Jones verlor am Ende 0,16 Prozent auf 13.391,36 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Minus von 0,38 Prozent bei 3.100,57 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,21 Prozent auf 1.459,37 Punkte verzeichnete.

Die vorbörslich gemeldeten US-Arbeitsmarktdaten fielen uneinheitlich aus. So teilte der Dienstleister ADP mit, dass im Dezember 215.000 neue Stellen geschaffen wurden. Dies waren deutlich mehr als von Volkswirten im Vorfeld erwartet und sorgte damit für eine positive Überraschung. Gleichzeitig lag allerdings auch die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe über den Schätzungen der Experten. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat die Sitzungsprotokolle der letzten Zusammenkünfte des Offenmarktausschusses (FOMC) am 11. und 12. Dezember veröffentlicht. Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche war abermals keine Leitzinsentscheidung erfolgt. Ein Beibehalten des historischen Zinstiefs bei 0 bis 0,25 Prozent wurde abermals bekräftigt. Allerdings soll das Nullzinsniveau nur solange anhalten, bis eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent erreicht wurde. Dabei soll jedoch die Inflation über ein bis zwei Jahre auf nicht mehr als 2,5 Prozent gehalten werden. Wie aus den Protokollen hervorgeht, diskutiert die Fed über ein Ende der dritten Auflage des Programms "Quantitativ Easing" (QE3). Die Lockerung der Geldpolitik durch den Aufkauf von Staatsanleihen soll nach Ansicht von einigen Ausschussmitgliedern noch vor Dezember 2013 auslaufen. Andere halten QE3 das ganze Jahr für sinnvoll. Ob ein solcher Schritt erfolgt, hängt jedoch vom weiteren Wirtschaftswachstum ab.

Die US-Automobilindustrie konnte im Dezember 2012 solide Absatzzuwächse verbuchen. Der amerikanische Branchenführer General Motors konnte im Dezember insgesamt 245.733 Modelle absetzen, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg von 4,9 Prozent entspricht. Deutliche Zuwächse hatte General Motors vor allem bei Cadillac -Modellen zu verzeichnen. Auch bei der Marke Buick stieg der Absatz überdurchschnittlich an. Der zweitgrößte US-Automobilhersteller Ford (Ford Motor) konnte im Dezember ebenfalls beim US-Absatz zulegen. Demnach stieg der US-Absatz im Berichtsmonat um 1,9 Prozent auf 214.222 Fahrzeuge. Trotz einer starken Entwicklung im klassischen Pkw-Geschäft (+22,8 Prozent) belastete der Absatzrückgang bei SUVs (-3,0 Prozent) und im Nutzfahrzeugbereich (-7,2 Prozent) negativ. Während die GM-Aktie 2,4 Prozent zulegen konnte, gewannen Ford-Papiere 2 Prozent.

Bei den Einzelwerten standen unter anderem die Titel von Apple im Blickfeld der Anleger, die sich um 1,3 Prozent verbilligten. Der Technologiekonzern arbeitet einem Pressebericht zufolge an einem Nachfolgemodell für das iPhone 5. Unterdessen ist Apple mit einer Klage gegen Amazon.com (Amazon) gescheitert. So sieht eine US-Richterin keine Verletzung von Markenrechten durch Amazon. Apple hatte die Markenrechte auf den Namen "App-Store" geltend gemacht. Die Richterin gab aber nun Amazon.com recht, die argumentiert hatten, dass diese Bezeichnung mittlerweile ein Synonym für alle Marktplätze geworden sei, auf denen Apps heruntergeladen werden können. Amazon.com rückten um 0,5 Prozent vor.

Unter Druck standen derweil die Anteilsscheine des Biotechnologiekonzerns Biogen Idec mit einem Wertverlust von 1,4 Prozent. Der Wirkstoff Dexpramipexole gegen die Nervenkrankheit ALS hat nach Konzernangaben in einer Phase III-Studie nicht die erhoffte Wirksamkeit gezeigt. Deshalb wird die Weiterentwicklung des Mittels eingestellt.

Schließlich schossen die Anteilsscheine des Solartechnikkonzerns SunPower um fast 48 Prozent nach oben. Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, verkauft das Unternehmen ein großes Solarprojekt an den Versorger MidAmerican Energy Holdings. (03.01.2013/ac/n/m)

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Business Insider
Wie eine Apple-Keynote den deutschen Magier Simon Pierro in den USA berühmt machte
Simon Pierro hat es geschafft, sich und seine Zaubertricks zu etablieren. Kulis, Geldscheine oder Tassen aus dem iPad holen, Bier aus dem Bildschirm zapfen: Ohne den US-Konzern Apple wäre es mit den Tricks wohl nichts geworden. Ohne das Gespür dafür, dass Zaubern und Digitalisierung gut zusammenpassen, aber auch nicht.

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