01.02.2013 12:42
Bewerten
(1)

EZB: Banken zahlen weniger an Notkrediten zurück

Weniger als erwartet: EZB: Banken zahlen weniger an Notkrediten zurück | Nachricht | finanzen.net
Weniger als erwartet
DRUCKEN
Die Banken des Euroraums zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) in einer zweiten Runde einen vergleichsweise kleinen Betrag an Notkrediten zurück.
Wie die EZB am Freitag mitteilte, sollen weitere 3,48 Milliarden Euro zurückfließen.

Das ist deutlich weniger als Beobachter erwartet hatten. An den Finanzmärkten wurden die Zahlen negativ aufgenommen: Der Euro gab einen Teil seiner Gewinne ab, sichere Anlagen wie deutsche Staatsanleihen erhielten Zulauf. Die Börsen tendierten weniger freundlich.

GESAMTSUMME DENNOCH ÜBER DEN ERWARTUNGEN

Zusammen mit einer ersten Rückzahlung ergibt sich eine Summe von gut 140 Milliarden Euro. Das sind etwas mehr als 28 Prozent des ersten großen Hilfskredits, den die EZB Ende 2011 an die Geschäftsbanken ausgereicht hatte.

Trotz der schwächeren zweiten Rückzahlungsrunde liegt die Gesamtsumme höher als noch vor wenigen Wochen erwartet worden war. Dies lässt sich als Entspannungssignal aus dem angeschlagenen Bankensektor deuten.

BANKEN KÖNNEN KÜNFTIG WÖCHENTLICH ZURÜCKZAHLEN

Seit vergangenem Freitag haben die europäischen Banken jede Woche die Möglichkeit, der EZB einen Teil des ersten großen Kreditgeschäfts zurückzuzahlen. Zusammen mit einem zweiten sogenannten "Langfristtender" vom Februar 2012 hatte die EZB den Banken insgesamt gut eine Billion Euro zur Verfügung gestellt.

Die Laufzeit der Kredite beträgt bis zu drei Jahre, die Hilfen können aber etwa ein Jahr nach Erhalt vorzeitig getilgt werden. Grund für die beiden ungewöhnlich langen Refinanzierungsgeschäfte war die drohende Eskalation der Schuldenkrise./bgf/hbr

FRANKFURT (dpa-AFX)
Bildquellen: Petronilo G. Dangoy Jr. / Shutterstock.com, Jorg Hackemann / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Bechtle - Der Favorit im IT-Segment!

Ein breit aufgestelltes, gut diversifiziertes Produkt- und Serviceangebot, eine solide Finanzbasis und ein gutes Gespür für chancenreiche Trends und wachstumsstarke Marktsegmente - diese Mischung ist das Erfolgsgeheimnis von Bechtle. Lesen Sie im aktuellen Anlegermagazin die ganze Story über Bechtle.
Kostenfrei registrieren und dabei sein!

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Goldman Sachs macht ersten Verlust seit 2011 -- Bitcoin fällt zeitweise unter 10.000-Dollar-Marke -- Zalando, Netflix, VW im Fokus

Steinhoff-Aktie legt zu - Mögliche Finanzspritze. Ferrari will Tesla mit E-Auto herausfordern. Euro-Höhenflug: Wieso in der EZB erste Sorgen aufkommen. Bank of America muss Gewinneinbruch wegen US-Steuerreform hinnehmen. Rutsch bei Südzucker-Aktie geht weiter.

Top-Rankings

KW 2: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 2: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Die besten Airlines der Welt 2017
Welche Fluggesellschaft macht das Rennen?

Umfrage

Wünschen Sie sich, dass sich Union und SPD erneut auf eine große Koalition (GroKo) einigen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Steinhoff International N.V.A14XB9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
AlibabaA117ME
Amazon906866
Nordex AGA0D655
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
General Electric Co.851144
Siemens AG723610
Allianz840400
BYD Co. Ltd.A0M4W9