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09.09.2019 10:06
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China sendet Warnung an Hongkong-Demonstranten - Aktivist Wong wieder frei

Abspaltungsversuch: China sendet Warnung an Hongkong-Demonstranten - Aktivist Wong wieder frei | Nachricht | finanzen.net
Abspaltungsversuch
Nach einem erneut gewaltsamen Protest-Wochenende in Hongkong warnt China die Demonstranten eindringlich vor weiteren Eskalationen.
Die ehemalige britische Kronkolonie sei ein untrennbarer Teil der Volksrepublik, schrieben staatliche chinesische Medien am Montag. Jede Art von Abspaltungsversuchen würden "zerquetscht". Die Demonstranten sollten aufhören, die Geduld der Zentralregierung auf die Probe zu stellen, hieß es in der "China Daily". Die Kundgebung am Sonntag beweise, dass ausländische Kräfte hinter den Protesten steckten. Tausende Demonstranten hatten Präsident Donald Trump vor dem US-Konsulat in der chinesischen Sonderverwaltungszone dazu aufgerufen, Hongkong "zu befreien".

Ungeachtet der Warnung demonstrierten Hunderte Schüler am Montag Solidarität mit der Protestbewegung. In mehreren Stadtteilen bildeten sie Menschenketten. Die Regierungsgegner fordern unter anderem die Freilassung aller festgenommenen Demonstranten. Für internationale Aufmerksamkeit sorgt der Fall des Aktivisten Joshua Wong, einem der bekanntesten Bürgerrechtler. Er wurde am Montag aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Am Sonntag war Wong nach eigenen Angaben am Flughafen festgenommen worden, weil ihm der Verstoß gegen Kautionsauflagen vorgeworfen wurde. Diese waren ihm nach einer Inhaftierung im August auferlegt worden, nachdem er mit anderen prominenten Aktivisten zu einer nicht genehmigten Versammlung aufgerufen und daran teilgenommen hatte.

"Bild" berichtete am Montagmorgen, Wong sitze nun in einem Flugzeug und sei auf dem Weg nach Berlin. Die Zeitung zitierte den Aktivisten mit den Worten: "Die nächtliche Inhaftierung ist völlig inakzeptabel und unangemessen, da sie mir aufgrund grundloser Spekulationen die grundlegende Bewegungsfreiheit vorenthalten hat." Dem Bericht zufolge soll Wong am Abend an einem Fest der "Bild" in Berlin teilnehmen. Am Mittwoch soll er in Berlin auf einer Veranstaltung der Bundespressekonferenz zur Lage in Hongkong sprechen.

Zuletzt hatte sich Wong enttäuscht vom China-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gezeigt. Merkel hätte sich noch deutlicher äußern und für freie Wahlen einsetzen müssen, sagte er "Bild am Sonntag".Die Kanzlerin hatte in China unter anderem erklärt, die Volksrepublik müsse sich in Hongkong für eine friedliche Lösung einsetzen.

Hongkong/Peking (Reuters)

Bildquellen: TungCheung / Shutterstock.com, ArtisticPhoto / Shutterstock.com
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