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02.01.2019 08:18
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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax gibt zum Jahresstart wieder nach

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Konjunktursorgen dürften den deutschen Aktienmarkt zum Jahresstart wieder ins Minus drücken. Nach der Erholung am letzten Handelstag des Jahres 2018 lag der X-Dax (DAX 30) als außerbörslicher Indikator für den hiesigen Leitindex knapp eine Stunde vor Handelsbeginn am Mittwoch 0,57 Prozent im Minus bei 10 499 Zählern. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) wird mit einem Abschlag von 1 Prozent erwartet.

Am Donnerstag war der Dax mit 10 279 Punkten zeitweise bis auf das Niveau von November 2016 abgesackt, bevor er sich im verkürzten Handel am Freitag wieder etwas davon absetzen konnte. Insgesamt mussten die Anleger im Dax 2018 nach sechs Gewinnjahren in Folge erstmals wieder einen Verlust von mehr als 18 Prozent hinnehmen - die schwächste Bilanz seit der internationalen Finanzkrise 2008.

"Die Probleme zu Jahresbeginn sind die gleichen wie zum Jahresende", konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Er verwies unter anderem auf den teilweisen Regierungsstillstand in den USA. Hinzu komme die deutlich nachlassende Wachstumsdynamik in China. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Stimmung bei kleinen und mittelgroßen, meist privaten Industriebetrieben deutlich eingetrübt. Die Entwicklung zeigt Altmann zufolge, wie nötig eine Einigung im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten sei.

Hierzulande sind die Aktien von adidas einen Blick wert. Der Sportartikelhersteller hält an der schwächelnden Marke Reebok fest. Adidas-Chef Kasper Rorsted bekräftigte sein Vorhaben, die Fitnessmarke bis 2020 profitabel zu machen. Der "Welt am Sonntag" antwortete er auf die Frage, ob Reebok in drei Jahren noch zu Adidas gehöre: "Ja, denn wir kommen gut voran, insbesondere bei der Profitabilität." Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Papiere in dem schwachen Umfeld lediglich minimal tiefer gegenüber ihrem Xetra-Schlussstand vom Freitag.

Für die im Kleinwerteindex SDAX gelisteten Anteilsscheine von Corestate Capital ging es auf Tradegate um mehr als 1 Prozent nach unten. Der Immobilieninvestor trennt sich überraschend zum Jahresende von seinem Vorstandschef.

Daneben könnten auch Analystenkommentare die Kurse bewegen. So äußerte sich die US-Bank JPMorgan negativ zu den Aktien von Gerresheimer. Der Spezialverpackungshersteller habe mit anhaltendem Gegenwind zu kämpfen. Zudem sei die Aktienbewertung unattraktiv. Auf Tradegate verloren die Anteilsscheine mehr als 2 Prozent./la/jha/

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