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25.02.2019 14:53
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Aktien Frankfurt: Dax erklimmt Hürde von 11 500 Punkten

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Neue Hoffnungen auf eine Lösung im US-chinesischen Handelsstreit haben dem deutschen Aktienmarkt am Montag weiteren Auftrieb gegeben. Der Dax (DAX 30) pendelte im Verlauf um die viel beachtete und als Widerstandsbereich geltende Marke von 11 500 Punkten und hielt sich am Nachmittag leicht darüber. Zuletzt notierte der Leitindex 0,56 Prozent höher bei 11 521,65 Zählern.

Der MDAX, der die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, legte um 0,14 Prozent auf 24 396,02 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) rückte um rund 0,4 Prozent vor.

Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump die am 1. März endende Frist zur Erhöhung der US-Strafzölle auf chinesische Importe verschoben. Zudem stellte er einen Gipfel mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Aussicht, sollte es zusätzliche Fortschritte bei den Gesprächen geben. "Ein sehr gutes Wochenende für die USA und China", schrieb Trump auf Twitter. Händler warnten aber unisono vor zu viel Optimismus, da Trump als unberechenbar gelte und ein Scheitern der Verhandlungen jederzeit möglich sei.

Aus Branchensicht waren zum Wochenauftakt die Aktien der Autohersteller und -zulieferer am stärksten gefragt. So verbuchten die Papiere von BMW, Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) und Daimler Kursgewinne zwischen 1,5 und 3,4 Prozent. Die Anteilsscheine von Hella (HELLA GmbHCo) und Schaeffler rückten um 3,6 beziehungsweise 3,0 Prozent vor. Auch europaweit stand der Autosektor mit einem Plus von rund 2 Prozent an der Spitze im Branchentableau.

Maue Gewinnaussichten von Covestro haben die Erholung der Papiere des Kunststoffkonzerns vorerst ausgebremst. Zuletzt knickten sie um 3,8 Prozent ein und waren damit klares Schlusslicht im Dax. Schwierigere Geschäfte mit der Autoindustrie, hohe Kosten und eine wieder härtere Konkurrenz haben Covestro 2018 einen Gewinnrückgang eingebrockt. Auch für 2019 sendete der Konzern weiter schwache Signale. Besser als erwartet fielen einem Händler zufolge dagegen der Dividendenvorschlag und das angepeilte operative Ergebnis für das erste Quartal aus.

Metro-Aktien (METRO (St)) fielen um 3 Prozent und lagen damit auf dem tiefsten Stand seit Mitte Januar. Bernstein-Analyst Bruno Monteyne hält die Papiere des Handelskonzerns für zu teuer und stufte sie auf "Underperform" ab. Damit signalisiert er für die Metro-Titel ein Rückschlagsrisiko von rund 15 Prozent.

Die noch im SDax vertretenen VTG-Aktien (VTG) schnellten um 7,1 Prozent auf 53,00 Euro nach oben. Am Sonntagabend hatte die US-Investmentbank Morgan Stanley über ihr Beteiligungsvehikel Warwick Holding den verbliebenen freien VTG-Aktionären ein Abfindungsangebot von 53 Euro je Aktie unterbreitet. Gleichzeitig kündigte Warwick an, Europas größten Vermieter von Eisenwaggons von der Börse zu nehmen. Zuletzt hielt Warwick knapp 71 Prozent an VTG.

Die Aussicht auf ein wichtiges Patent hat die Aktien des Biotechnologie-Unternehmens Medigene auf den höchsten Stand seit gut fünf Wochen getrieben. Zuletzt notierten sie 8,8 Prozent im Plus.

Senvion-Papiere (Senvion) fielen zeitweise um fast ein Viertel ihres Börsenwertes auf 1,00 Euro und damit auf ein neues Rekordtief. Zuletzt notierten sie noch 13 Prozent niedriger. Vor Beginn der inzwischen zehnmonatigen Verlustserie hatten sie noch über 10 Euro gekostet. Nun laufen Gespräche mit dem Hauptaktionär, den Kreditgebern und anderen Finanzierungsquellen, um die Finanzierung der Gesellschaft sicherzustellen. Erst in der Vorwoche musste der Windkraftanlagen-Hersteller erneut seine Ziele kappen.

Der jüngste Erfolg von Borussia Dortmund (BVB) (BVB (Borussia Dortmund)) in der Bundesliga ließ die Aktien des einzigen börsennotierten Fußballclubs in Deutschland um 3,3 Prozent steigen. Nach zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Sieg gelang dem BVB am Sonntag mit dem 3:2 über Leverkusen auch ohne Schlüsselspieler Marco Reus die erhoffte Trendwende. Damit wahrte der BVB seinen auf drei Punkte geschmolzenen Vorsprung auf Bayern München./edh/men

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