finanzen.net
30.06.2020 14:35

Aktien New York Ausblick: Stabil erwartet nach vorangegangener Schaukelbörse

Folgen
Werbung

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften am Dienstag nach deutlichen Erholungsgewinnen zum Wochenauftakt stabil in den Handel starten. Rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) 0,09 Prozent im Minus auf 25 574 Punkte. Nach einem Vorwochenminus von mehr als drei Prozent hatte der US-Leitindex am Montag einen Teil der Verluste wett gemacht.

Mit zahlreichen, auf eine Wirtschaftserholung in wichtigen Volkswirtschaften hindeutenden Daten auf der einen Seite und den Corona-Meldungen auf der anderen bleibe auch die Stimmung unter den Anlegern ambivalent, sagte Marktexperten Andreas Lipkow von der Comdirect Bank.

Leicht stützen dürften die überraschend besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsdaten aus der chinesischen Industrie, denn nach dem Corona-Einbruch zu Jahresbeginn blieb die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt auf Erholungskurs. Zugleich zeichnet sich nach Einschätzung von Analysten bereits im zweiten Quartal wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum ab.

In den USA stehen noch Daten zum Häusermarkt und zur Stimmung der Einkaufmanager in der wichtigen Wirtschaftsregion Chicago sowie zum Konsumklima auf der Agenda. Außerdem wird US-Notenbankchef Jerome Powell vor einem Kongressausschuss sprechen. In seinem bereits vorab veröffentlichten Redetext warnte er vor hohen Unsicherheiten für die USA als weltgrößter Volkswirtschaft.

Wie hoch diese sind, zeigen auch die stets aktualisierten Zahlen zur Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen. Die Pandemie ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch lange nicht beendet. Erst am Montag traten wegen zahlreicher Neuinfektionen mehrere US-Bundesstaaten bei den Lockerungen der Corona-Auflagen auf die Bremse. In Arizona etwa müssen Bars, Fitnesszentren und Kinos wieder schließen und auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern sind wieder verboten.

Unter den Einzelwerten am US-Markt dürfte die Boeing-Aktie im Blick bleiben, die nach einem mehr als 14-prozentigen Anstieg am Vortag nun vorbörslich etwas mehr als 2 Prozent einbüßte. Zwar nahm der Flugzeugbauer nach dem mehr als einjährigen Startverbot für seinen Krisenjet 737 Max eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Wiederzulassung, doch aktuell nun stornierte die norwegische Fluglinie Norwegian (Norwegian Air Shuttle) ihre gesamten Bestellungen von 97 Boeing-Jets. Auch sie will nun zudem wie viele andere Fluggesellschaften vor Gericht auf Schadenersatz klagen.

Um knapp 5 Prozent ging es vorbörslich für die Aktie des Fahrdienstleisters Uber nach oben. Dieser will sich auch nach der gescheiterten Übernahme von Grubhub den Markt für Essensauslieferungen erschließen. Nun werden deshalb Übernahmegespräche mit dem Essenslieferanten Postmates geführt, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtete. Postmates prüfe aber auch andere Optionen, wie etwa einen Börsengang aus eigener Kraft. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet, dass Postmates in den Gesprächen mit rund 2,6 Milliarden US-Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) bewertet werde.

Die Papiere von FedEx werden nach Börsenschluss in den Fokus rücken, denn dann legt der Konkurrent von UPS (United Parcel Service) und Deutsche Post DHL (Deutsche Post) seine Geschäftsjahreszahlen 2019/20 vor./ck/mis

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen im Feiertag -- Chefwechsel bei Commerzbank voraus -- Deutsche Bank: Interesse an Wirecard-Teilen -- QIAGEN, Rolls-Royce, Lufthansa, Vonovia im Fokus

UBI will sich nicht von Intesa kaufen lassen. Delivery Hero verdoppelt Bestellzahlen inmitten der Pandemie. Sanofi bricht Medikamentenstudie zur Behandlung von COVID-19 ab. Mercedes-Benz muss dreistellige Millionensumme abschreiben. Airbus-Chef: Könnten mit Hilfe des Bundes 2.000 Stellen retten. Gilead Sciences: Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für COVID-19.

Umfrage

Wie gehen Sie angesichts der ausgesprochen volatilen Börsen in diesem Sommer mit Ihrem Depot um?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
BayerBAY001
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Amazon906866
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Lufthansa AG823212
Deutsche Telekom AG555750
Infineon AG623100
BASFBASF11
NEL ASAA0B733
Allianz840400
Microsoft Corp.870747
E.ON SEENAG99