finanzen.net
04.12.2019 19:44
Bewerten
(0)

Aktien New York: Dow steigt wieder - Hin und Her im Handelskonflikt

NEW YORK (dpa-AFX) - Das Auf und Ab an den US-Börsen ist zur Wochenmitte weitergegangen. Immer wieder ändert sich rasant die Großwetterlage in Sachen Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nach einem Rekordhoch des Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) in der vergangenen Woche und zuletzt zwei verlustreichen Tagen fassten die Anleger am Mittwoch wieder mehr Zutrauen. Der Dow rückte um 0,72 Prozent auf 27 700,70 Punkte vor.

So sollen die Gespräche der USA mit China trotz der zugespitzten politischen Krise konstruktiv weiterlaufen. Die beiden Großmächte kämen in ihren Verhandlungen voran, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Die Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump vom Dienstag, wonach sich eine Einigung noch hinziehen könnte, seien nicht so zu verstehen, dass die Gespräche feststeckten, hieß es.

In dieser Nachrichtenlage griffen Anleger nach den jüngsten Kurseinbußen nun wieder nach Aktien: Der marktbreite S&P 500 erholte sich um 0,70 Prozent auf 3114,75 Zähler. Der technologielastige NASDAQ 100 stieg um 0,55 Prozent auf 8300,10 Punkte.

Auch leicht enttäuschende Konjunkturdaten konnten die Erholung nicht abwürgen. Die Ergebnisse einer Umfrage unter Einkäufern im Dienstleistungsgewerbe der USA im November blieben hinter den Erwartungen zurück. "Der Index liegt jedoch weiterhin im Expansionsbereich, sodass auch im vierten Quartal der Service-Sektor das US-Wachstum stützen dürfte", sagte Volkswirt Patrick Boldt von der Helaba.

Mit Blick auf Einzelwerte enttäuschten die Prognosen von Salesforce und Workday, beides Spezialisten für Cloud-basierte Software-Angebote. Aktien von Salesforce verloren 3,9 Prozent und die von Workday 5 Prozent als größter Verlierer im Nasdaq 100. Analyst Mark Murphy von der Investmentbank JPMorgan wies mit Blick auf Workday auf ein sich abschwächendes Wachstum der Aufträge von Kunden hin.

Papiere der Google (Alphabet C (ex Google))-Mutter Alphabet (Alphabet A (ex Google)) legten um 1,9 Prozent zu. Google-Chef Sundar Pichai übernimmt nach dem Rückzug der beiden Gründer aus dem Tagesgeschäft nun auch hier die Führung. Larry Page und Sergey Brin, die Google vor mehr als 20 Jahren gegründet hatten, behalten aber weitgehend die Kontrolle bei dem Internet-Konzern durch besondere Aktien mit mehr Stimmrechten. Zugleich zementiert die Doppelrolle von Pichai die Dominanz von Google innerhalb des Alphabet-Geflechts.

Erfreut reagierten Anleger auf den Rücktritt des Top-Managements des Online-Reisebüros Expedia. Mit einem Kursplus von 7 Prozent lagen die Papiere an der Spitze des Nasdaq 100. Chef Mark Okerstrom und Finanzchef Alan Pickerill legen ihre Ämter mit sofortiger Wirkung nieder. Vorübergehend übernehmen der Verwaltungsratschef Barry Diller und dessen Vize Peter Kern die Führung des Unternehmens. Nach Dillers Aussagen ist man sich über die Strategie nicht einig gewesen.

Eine optimistische Gewinnprognose von Microchip Technology trieb die Kurse der Halbleiterbranche an. Papiere von Microchip Technology verteuerten sich um 4,9 Prozent und lagen damit hinter den Aktien von Expedia auf Rang zwei im NASDAQ 100 Index. Es folgten mit Maxim Integrated, Analog Devices, Texas Instruments und KLA-Tencor weitere Branchengrößen mit Gewinnen von 2 bis 3 Prozent./bek/fba

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Hohe Ausgaben
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2019
Das Schwarzbuch 2019
Wo 2019 sinnlos Steuern verbrannt wurden
Die wertvollsten Marken der Welt 2019
Diese Unternehmen sind vorne mit dabei
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier arbeiten die Deutschen am liebsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
Amazon906866
Allianz840400
TeslaA1CX3T
OSRAM AGLED400
NEL ASAA0B733
BMW AG519000
Infineon AG623100
BayerBAY001
BASFBASF11