finanzen.net
12.06.2019 20:31
Bewerten
(0)

Aktien New York: Techwerte verlieren mehr als Standardwerte

DRUCKEN

NEW YORK (dpa-AFX) - Anleger am US-Aktienmarkt haben sich am Mittwoch etwas zurückgezogen. Nachdem am Vortag bereits die Standardwerte ihre mehrtägige Gewinnserie beendet hatten, trifft dieses Schicksal nun auch die Technologiewerte.

So verlor der Auswahlindex NASDAQ 100 zuletzt 0,62 Prozent auf 7467,26 Punkte. Er hatte am Vortag den sechsten Handelstag hintereinander im Plus geschlossen, dabei aber seine anfangs deutlichen Gewinne zum Handelsende merklich reduziert.

Am Mittwoch gerieten vor allem Halbleiterwerte unter Druck. Am Nasdaq-Ende ging es für Micron Technology, Western Digital, Lam Research und Applied Materials um teils bis zu 6 Prozent bergab. Papiere des Online-Netzwerks Facebook rutschten um mehr als 2 Prozent ab nach einem negativen Bericht im Wall Street Journal.

Der Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) gab bislang um 0,24 Prozent nach auf 25 985,54 Punkte. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,25 Prozent auf 2878,37 Punkte. Die anhaltenden Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China erweisen sich nach wie vor als Hemmschuh.

So gewichten denn auch die Anleger die Handelssorgen und damit verbunden die wirtschaftliche Unsicherheit derzeit höher als mögliche Zinssenkungen, von denen die Aktienmärkten für gewöhnlich profitieren. Die amerikanischen Verbraucherpreise für den Mai waren deutlicher zurückgegangen als erwartet. Die aktuell etwas schwächere Inflation würde der Notenbank Fed keine Steine in den Weg legen, falls sie ihre Geldpolitik lockern wollte, hieß es.

Die zuletzt von Fusionsplänen belasteten Titel von United Technologies erholten sich mit plus 1,3 Prozent. Nach skeptischen Aussagen von Trump sprach sich zuletzt auch William Ackman, Großaktionär von United Technologies, gegen ein Zusammengehen mit dem Rüstungskonzern Raytheon aus. Raytheon weiteten ihre Verluste um 0,7 Prozent aus.

Die Aktien von Medidata Solutions verloren 3,6 Prozent auf 91,35 US-Dollar, nachdem der französische Technologie-Konzern Dassault Systèmes mitgeteilt hatte, den Medizin-Softwareanbieter für 92,25 Dollar je Aktie in bar übernehmen zu wollen. Dies entspreche einem Unternehmenswert von 5,8 Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften hätten dem Deal bereits zugestimmt.

Damit bietet Dassault einen Aufschlag von 17 Prozent auf den Schlusskurs der Medidata-Aktie vom 18. April. Einen Tag später hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über das Interesse der Franzosen an dem US-Unternehmen berichtet. In den vergangenen Wochen hatte die Medidata-Aktie schon mehrfach deutlich über dem nun feststehenden Übernahmepreis notiert.

Tesla-Chef (Tesla) Elon Musk machte den Anlegern weiter Hoffnungen auf Rekordauslieferungen im laufenden Quartal. Es bestehe noch immer eine "faire Chance", den bisherigen Bestwert zu knacken, hatte Musk beim Aktionärstreffen des Elektroautobauers im kalifornischen Palo Alto gesagt. Nachhaltigen Eindruck hinterließen seine Aussagen bei den Anleger nicht, wie das Kursminus von 2,8 Prozent zeigt. In den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres waren die Auslieferungen um 31 Prozent eingebrochen, was Investoren nervös gemacht hatte.

Weiter auf Achterbahnfahrt befinden sich die Aktien des Fleischersatzherstellers Beyond Meat. Diesmal ging es wieder nach oben, und wieder im zweistelligen Prozentbereich. Das Plus belief sich zuletzt auf gut 15 Prozent./ajx/fba

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt mit kleinem Minus -- Dow letztendlich fester -- Lufthansa mit Gewinnwarnung für 2019 -- Deutsche Bank plant wohl milliardenschwere Bad Bank -- BASF, Bitcoin, 1&1, United Internet im Fokus

Facebook-Aktie klettert: Anleger schwelgen in Krypto-Euphorie. Siltronic kassiert erneut die Jahresziele. Infineon zapft Kapitalmarkt an für Übernahme von US-Firma Cypress. Chanel-Aktie als Börsenkandidat? Fusion von Sprint und T-Mobile dürfte wohl genehmigt werden. US-Sanktionen: Huawei erwartet kräftiges Umsatzminus.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Das verdienen Aufsichtsratschefs in DAX-Konzernen
Deutlich unter Vorstandsgehältern
Die Länder mit den größten Goldreserven 2019
Wer lagert das meiste Gold?
Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie die Anschuldigung der USA, dass der Iran für die Angriffe gegen Tanker im Golf von Oman verantwortlich ist?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Lufthansa AG823212
NEL ASAA0B733
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Beyond MeatA2N7XQ
TeslaA1CX3T
Infineon AG623100
BASFBASF11
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
BayerBAY001
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
Allianz840400