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10.08.2018 20:02
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Aktien New York: Türkische Währungskrise zieht auch US-Börsen nach unten

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Währungskrise in der Türkei hat am Freitag auch die US-Börsen belastet. Der Kursverfall der türkischen Lira beschleunigte sich zuletzt rasant und löste damit Unruhe an den Finanzmärkten aus. Befürchtet wird, dass sich viele türkische Kreditnehmer nicht ausreichend gegen den Kursrutsch der heimischen Währung abgesichert haben könnten. Somit könnten Zahlungsprobleme bei den auf Euro oder Dollar laufenden Krediten drohen.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) fiel zuletzt um 0,93 Prozent auf 25 270,72 Punkte. Damit fällt die bisherige Monatsbilanz für August negativ aus. Auf Wochensicht deutet sich ein Minus von knapp 1 Prozent an.

Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,78 Prozent auf 2831,45 Punkte nach unten. Der technologielastige Auswahlindex NASDAQ 100 verlor 0,87 Prozent auf 7402,16 Zähler.

Wie in Europa wurde auch der Bankensektor in den Vereinigten Staaten gemieden. So büßten die Aktien von JPMorgan (JPMorgan ChaseCo), der Bank of America, von Goldman Sachs und von Morgan Stanley zwischen 1,4 und mehr als 2 Prozent ein.

Unter den Chipwerten sackten die Papiere von Microchip Technology um mehr als 9 Prozent ab und warten damit das klare Schlusslicht im Nasdaq 100. Analyst Joseph Moore von Morgan Stanley nannte den Quartalsbericht des Unternehmens "sehr unschön" und warnte vor zyklischen Risiken für die Halbleiterindustrie. Das Management von Microchip verwies auf den internationalen Handelskonflikt und die Debatte über Strafzölle, was die Kunden nervöser werden lasse.

Die Anteilscheine des Branchenkollegen Intel wurden von einer Studie von Goldman Sachs belastet. Technische Probleme bei der Massenfertigung von 10-Nanometer-Prozessoren könnten sich negativ auf die Marktposition des Chipherstellers auswirken, schrieb Analyst Toshiya Hari. Für die Intel-Papiere ging es am Dow-Ende um rund 2,5 Prozent abwärts./la/he

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