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23.04.2019 19:45
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Aktien Osteuropa Schluss: Gemeinsame Richtung fehlt nach Osterfeiertagen

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MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Börsen haben am Dienstag nach den Osterfeiertagen keine gemeinsame Richtung gefunden. Während es in Budapest deutlich und in Moskau sowie Warschau moderat nach oben ging, gaben die Kurse in Prag etwas nach.

Am Budapester Aktienmarkt verabschiedete sich der ungarische Leitindex Bux am ersten Börsentag der neuen Woche mit einem Plus von 1,02 Prozent auf 43 245,43 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 9,4 (zuletzt: 7,4) Milliarden ungarische Forint.

Gestützt wurde der Bux vor allem von den starken Kursgewinnen der Aktien von MOL (plus 2,11 Prozent) und Gedeon Richter (plus 2,54 Prozent). Beide Titel gehören zu den Schwergewichten im ungarischen Leitindex.

Kaum von der Stelle kamen dagegen die Anteilscheine der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) und die Papiere von MTelekom (Magyar Telekom Telecommunications). Die Titel des Finanzinstituts beendeten den Handelstag 0,15 Prozent tiefer und für die Telekomaktie ging es um 0,22 Prozent nach unten.

In Warschau legte der Wig-30 -Index um 0,10 Prozent auf 2720,26 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig gewann 0,05 Prozent auf 60 938,98 Zähler.

Die aktuellen Zahlen zu den Umsätzen im polnischen Einzelhandel verfehlten derweil die Erwartungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren sie im März nominell um 3,1 Prozent gestiegen, während Analysten im Schnitt ein Plus von 4,1 Prozent erwartet hatten. Erste-Group-Expertin Katarzyna Rzentarzewska bezeichnete die Zahlen in einer ersten Stellungnahme als "negative Überraschung". In den kommenden Monaten sollte sich das Umsatzwachstum ihrer Ansicht nach jedoch bei rund fünf Prozent einpendeln.

Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien des Ölkonzerns Lotos um 0,98 Prozent. Das Unternehmen hatte am Donnerstag vor dem langen Wochenende nach Handelsschluss Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019 vorgelegt, die nun positiv von den Anlegern aufgenommen wurden.

Guter Nachfrage erfreuten sich im Wig 30 außerdem die Titel des Videospieleherstellers CD Projekt mit einem Plus von 2,48 Prozent und die Papiere des Bergbauunternehmens JSW mit einem Kurszuwachs von 2,21 Prozent. Die größten Verlierer im Index waren die Aktien des Öl- und Gaskonzerns PGNiG (Polskie Gorn Naft I Gazo) (minus 2,73 Prozent), die Anteilscheine des Inkassounternehmens Kruk (minus 2,64 Prozent) und die Papiere der Supermarktkette Dino Pols (minus 2,40 Prozent).

An der Prager Börse ging es am Dienstag etwas bergab: Der tschechische Leitindex PX (PX Prague Stock Exchange Index) sank um 0,29 Prozent auf 1098,48 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,41 (zuletzt: 0,44) Milliarden tschechische Kronen.

Am ersten Handelstag der neuen Woche setzten sich die Aktien des Tabakkonzerns Philip Morris CR mit einem Plus von 0,86 Prozent an die PX-Spitze. Ebenfalls im Spitzenfeld notierten die Titel des Softwarekonzerns Avast (plus 0,56 Prozent) und die Papiere des Medienunternehmens CETV (Central European Media Enterprises) (plus 0,53 Prozent).

Schwach zeigten sich die beiden in Prag zweitnotierten österreichischen Titel Erste Group (Erste Group Bank) (minus 1,62 Prozent) und Vienna Insurance (minus 0,85 Prozent). Die beiden weiteren Finanzwerte im tschechischen Leitindex legten dagegen leicht zu: Die Aktien der Komercni Banka (Komercni Banka AS) beendeten den Handelstag 0,28 Prozent höher und die Anteilscheine der Moneta Money Bank legten um 0,06 Prozent zu.

In Moskau schloss der russische Leitindex RTSI (RTS) 0,17 Prozent fester bei 1277,71 Punkten. Damit konnte er nicht ganz an den starken Vortag anknüpfen, als er 1,17 Prozent gewonnen hatte.

An der ukrainischen Börse, wo am Montag ebenfalls gehandelt worden war, stieg der PFTS-Index nach einem moderat freundlichen Wochenstart am Dienstag um über vier Prozent. Am Sonntag hatte der Schauspieler und Komiker Wolodymyr Selenskyj die Stichwahl um das Präsidentenamt in de krisengeschüttelten Land klar gewonnen: Laut vorläufigem amtlichem Endergebnis, das an diesem Dienstag veröffentlicht wurde, erhielt er rund 73 Prozent der Stimmen./dkm/APA/gl/he

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