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15.01.2020 19:21
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Aktien Osteuropa Schluss: Verluste vor US-chinesischem Handelsabkommen

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Minus geschlossen. Das europäische Börsenumfeld präsentierte sich im Vorfeld der Unterzeichnung eines Phase-1-Handelsabkommens zwischen den USA und China am frühen Abend mehrheitlich ebenfalls tiefer. Für Unsicherheit sorgte vor allem, dass die seit 2018 verhängten zusätzlichen Zölle zunächst im Wesentlichen bestehen bleiben sollen.

Der ungarische Leitindex BUX fiel um 0,88 Prozent auf 44 565,03 Zähler. Bei den Einzelwerten legten die Aktien von MTelekom (Magyar Telekom Telecommunications) um 0,34 Prozent zu. Unter Druck standen die Anteilscheine des Öl- und Gaskonzerns MOL mit einem Abschlag von 0,91 Prozent und die Papiere der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) mit einem Minus von 1,63 Prozent.

Der Warschauer Wig-30 fiel um 0,80 Prozent auf 2495,35 Punkte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,76 Prozent auf 58 671,25 Punkte.

Daten zu den polnischen Verbraucherpreisen hatten für Dezember eine Inflationsrate von 3,4 Prozent gezeigt. Der Preisdruck dürfte auch im neuen Jahr weiter vergleichsweise hoch bleiben.

Auf Unternehmensseite hatte der Öl- und Gaskonzern PGNiG (Polskie Gorn Naft I Gazo) mitgeteilt, drei neue Lizenzen zum Abbau von Erdöl und Erdgas in Norwegen erhalten zu haben. Die Aktien des Unternehmens gaben dennoch im Zuge einer schwachen Branchenstimmung um 0,64 Prozent nach. Andere Ölwerte wie Lotos und PKN Orlen zeigten sich ebenfalls schwächer.

Zu PKN Orlen lag außerdem eine neue Analystenschätzung vor. Die Raiffeisen Centrobank hatte sich wegen des schwächeren makroökonomisches Umfeldes skeptisch zu den Papieren geäußert. Zudem sahen die Analysten die geplante Übernahme von Energa skeptisch. Die Energa-Aktien verloren 0,87 Prozent.

Weiter schwankungsanfällig zeigten sich die Anteilscheine der Supermarktkette Dino Polska, die mit einem Plus von 2,30 Prozent den Wig-30 anführten. Schon an beiden Vortagen hatten sie deutliche Kursausschläge verzeichnet.

Nach zuvor fünf Handelstagen in Folge mit Kursgewinnen fiel der tschechische Leitindex PX (PX Prague Stock Exchange Index) um 0,53 Prozent auf 1133,09 Punkte. Bei den Einzelwerten setzten sich die Aktien des Softwareunternehmens PX mit einem Plus von 1,95 Prozent an die Spitze des PX. Daneben gab es mit Moneta, O2 C.R. und Stock Spirits drei weitere Kursgewinner.

Belastet wurde der tschechische Leitindex dagegen von den Abschlägen zweier schwergewichteter Bankaktien. Die Anteilscheine von Erste Group (Erste Group Bank) fielen als schwächster PX-Wert um rund 2 Prozent und die Aktien von Komercni Banka (Komercni Banka AS) verloren 1,8 Prozent.

In Moskau schloss der russische RTSI-Index (RTS) 0,17 Prozent tiefer bei 1602,29 Punkten. Zwischenzeitlich hatte er rund 1 Prozent eingebüßt.

Der RTSI war angesichts politischer Turbulenzen unter Druck geraten, denn nach der Ankündigung einer Verfassungsreform war die russische Regierung vollkommen überraschend zurückgetreten. Er wolle Präsident Wladimir Putin damit die Möglichkeit geben, die nötigen Veränderungen im Land anzustoßen, teilte Regierungschef Dmitri Medwedew mit. Putin schlug den Leiter der russischen Steuerbehörde, Michail Mischustin, als Kandidaten für den Posten des Regierungschefs vor./la/he

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