23.09.2021 17:41

Aktien Schweiz fester dank Unterstützung durch Notenbanken

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ZÜRICH (Dow Jones)--Weiter auf Erholungskurs war der schweizerische Aktienmarkt am Donnerstag. Unterstützung kam unter anderem von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die ihren expansiven geldpolitischen Kurs bestätigte. Die SNB bezeichnete auch den Franken als "hoch bewertet" und signalisierte Bereitschaft zu Interventionen am Devisenmarkt, worauf die heimische Währung aber kaum reagierte.

Schon am Vorabend hatte die US-Notenbank zwar eine straffere Geldpolitik in Aussicht gestellt, dazu aber weder einen Beschluss noch einen Zeitplan vorgelegt. Damit hat sie sich alle Optionen offen gehalten, um flexibel zu handeln. "An den Börsen kommt das Fed-Statement gut an", sagte Marktstratege Thomas Altmann von QC Partners. Straffungen der US-Geldpolitik können damit laut Altmann bei Bedarf verschoben werden.

Der SMI gewann 0,9 Prozent auf 11.939 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursgewinner und ein -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 28,65 (zuvor: 32,22) Millionen Aktien.

Gesucht waren europaweit Aktien von Banken, nachdem die Anleiherenditen etwas gestiegen waren. Die Angst vor einer etwaigen Belastung durch einen möglichen Zahlungsausfall des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hat derweil nach Aussage von Marktteilnehmern weiter nachgelassen. Im SMI stiegen Credit Suisse um 1,9 Prozent und UBS um 1,3 Prozent.

Stärkster Wert im SMI waren jedoch Richemont, die um 3,4 Prozent vorrückten. Swatch, die seit Montag nicht im Index sind, gewannen 1,2 Prozent. Laut einer Studie der Credit Suisse ist die Nachfrage nach Luxusgütern in China, dem wichtigsten Absatzmarkt der beiden Unternehmen, ungebrochen hoch, auch wenn zuletzt schwächere Wachstumsdaten und steigende Corona-Zahlen Zweifel geweckt hätten. Die Analysten sind daher zuversichtlich, was die Ertragsentwicklung der Luxusbranche im dritten Quartal betrifft.

Eine rege Nachfrage verzeichneten auch die zinssensitiven Technologiewerte wie SMI-Neuling Logitech (+2,6%) und AMS (+3,6%). Sie profitierten von der Zurückhaltung der US-Notenbank, wie es hieß.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2021 11:42 ET (15:42 GMT)

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