09.08.2022 17:37

Aktien Schweiz mit Abgaben - Warten auf US-Verbraucherpreise

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ZÜRICH (Dow Jones)--Mit einem leichten Minus hat der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag den Handel beendet. Teilnehmer sprachen von verstärkter Zurückhaltung im Vorfeld der Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise am Mittwoch. Diese dürften Aufschluss über das weitere Temnpo der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank bringen, hieß es. Nachdem die US-Teuerungsrate im Juni auf 9,1 Prozent nach oben geschnellt war, rechnen die Marktstrategen der DZ Bank damit, dass der Teuerungsschub im Juli geringfügig auf eine Jahresrate von 8,8 Prozent nachgelassen hat. Für die leichte Entspannung sollten vor allem die Energiepreise sorgen.

Die klar über Erwartung gestiegenen US-Lohnstückkosten ließen den Markt derweil kalt. Und das obwohl die Daten ein mögliches Indiz dafür sind, dass die US-Verbraucherpreise auch höher ausfallen könnten. Die Lohnstückkosten sind im zweiten Quartal um 10,8 Prozent gestiegen - die Erwartung lag dagegen nur bei 9,5 Prozent. Außerdem wurden die Lohnstückkosten für das erste Quartal leicht nach oben revidiert.

Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 11.145 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursverlierer und 7 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 24,61 (zuvor: 25,05) Millionen Aktien.

Bei den Einzelwerten ging es für die Dufry-Aktie um 4,1 Prozent nach oben. Der Betreiber von Duty-Free-Shops meldete ein über den Erwartungen liegendes Halbjahresergebnis mit einem besser als prognostizierten Gewinn und einer anhaltenden Umsatzerholung im Juli, so RBC Capital Markets. "Wir bevorzugen Dufry weiterhin angesichts der anhaltenden guten Erholung im Reiseverkehr und der längerfristigen Chancen, die sich aus dem kürzlich angekündigten Zusammenschluss mit Autogrill ergeben", ergänzten die Analysten.

Gegen den negativen Trend stemmten sich im SMI vor allem die defensiven Index-Schwergewichte. Die Aktien von Nestle, Roche und Novartis legten zwischen 0,1 und 1,2 Prozent zu.

Dagegen brachen die Aktien von Zur Rose um 13,9 Prozent auf 59,85 Franken ein. Nach Aussage von Händlern haben die Analysten von Barclays die Aktie auf "Equalweight" von "Overweight" gesenkt und zudem das Kursziel auf 68 von zuvor 166 Franken nach unten genommen.

Die Papiere von Oerlikon büßten 1,0 Prozent auf 7,54 Franken ein. Die Analysten der UBS haben das Kursziel leicht auf 11,90 von 12,20 Franken gesenkt, die Kaufempfehlung allerdings bestätigt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 09, 2022 11:38 ET (15:38 GMT)

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