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19.02.2019 18:31
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Aktien Wien Schluss: ATX tritt weiter auf der Stelle

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel um 2,16 Punkte oder 0,07 Prozent auf 3021,76 Einheiten. Nachdem der ATX bereits am Vortag auf der Stelle getreten war, kam er auch am zweiten Handelstag der Woche nicht in die Gänge und bewegte sich in engen Bahnen um den Vortagesschluss. Bei den Einzelwerten setzten sich die Aktien der Telekom Austria mit einem Plus von 2,41 Prozent auf 6,38 Euro an die ATX-Spitze. Der Mitarbeiterabbau beim Unternehmen in Österreich wird 2019 weitergehen, sogar in einer etwas verschärften Form. Vorstandschef Thomas Arnoldner sagte im Klub der Wirtschaftspublizisten, heuer werde man dafür einen hohen zweistelligen Euro-Millionenbetrag in die Hand nehmen.

Ebenfalls im Spitzenfeld notierten die Papiere der Bawag mit einem Plus von 1,05 Prozent auf 38,50 Euro. Die Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr gut verdient und erwartet auch 2019 und 2020 jeweils ein Gewinnwachstum von über sechs Prozent. Der Gewinn vor Steuern, der 2018 um 14 Prozent auf 573 Millionen Euro zugelegt hat, soll heuer auf über 600 Millionen und 2020 auf über 640 Millionen Euro weiter steigen.

Sehr schwach zeigten sich dagegen die Aktien der Post mit einem Minus von 3,74 Prozent auf 34,02 Euro. Die österreichische Datenschutzbehörde hat ein amtswegiges Prüfverfahren eingeleitet, weil das Unternehmen personalisierte Werbung an Menschen verschickt, deren Interessen davor online erhoben worden waren. Es ist bereits das zweite Verfahren, ein weiteres läuft, weil die Post Daten zur Parteiaffinität der Österreicher gesammelt und Kunden zur Verfügung gestellt hat.

Im breiter gefassten ATX Prime konnten die Titel von Palfinger ihre Verlaufsgewinne nicht halten und gingen unverändert aus dem Handel. Der Salzburger Hebevorrichtungshersteller hatte am Vortag im Tagesverlauf ebenfalls Geschäftszahlen vorgelegt und für das abgelaufene Jahr ein Konzernergebnis von 57,95 Millionen Euro ausgewiesen, nach einem Verlust von 11,42 Millionen Euro im Vorjahr./dkm/sto/APA/fba

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