08.04.2021 18:16

Aktien Wien Schluss: Finanz- und Energiewerte tiefer

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag den Handel mit schwächerer Tendenz geschlossen. Der heimische Leitindex ATX gab um 0,44 Prozent auf 3191,38 Zähler ab. Eine überwiegend freundliche Stimmung an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street konnte den ATX am Berichtstag nicht unterstützen.

Vor allem die Kursverluste der Finanz- und Energiewerte drückten dabei den ATX in den Minusbereich. Die Titel der schwergewichteten Erste Group büßten 0,8 Prozent an Kurswert ein. BAWAG-Anteile verbilligten sich um 1,1 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent verbuchen. Die Papiere der Vienna Insurance Group kamen um 0,9 Prozent zurück. Im Energiebereich fielen die OMV-Papiere um 1,6 Prozent. Die Aktie des Stromversorgers Verbund gab um 1,3 Prozent nach.

s Immo-Aktien schlossen nach Zahlenvorlage mit plus 0,2 Prozent. Ein geringeres Immobilien-Bewertungsergebnis und fehlende Hotelerlöse haben voriges Jahr die Ergebnisse des Unternehmens gedrückt. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging von 271,4 auf 101,0 Millionen Euro zurück, weil das Bewertungsergebnis nur 39,1 Millionen nach 192,7 Millionen Euro ausmachte. Bei 56,9 Millionen Euro Jahresgewinn - nach 213,3 Millionen im Vergleichszeitraum - will man auch für 2020 eine Dividende zahlen, aber weniger als fürs Jahr davor.

Die auffälligste Kursbewegung absolvierte am Berichtstag die Zumtobel-Aktie. Die Papiere des Vorarlberger Leuchtenherstellers zogen um 6,3 Prozent hoch. Telekom Austria-Titel steigerten sich um 2,8 Prozent und der Flughafen Wien gewann 3,8 Prozent an Höhe.

Palfinger kletterten 2,7 Prozent nach oben. Der Salzburger Kranhersteller hat nun 40 Schlüsselarbeitskräfte in Serbien gegen das Coronavirus impfen lassen. "Wir verlieren mittlerweile Aufträge, die sich über die nächsten drei bis fünf Jahre erstrecken, weil unsere Mitarbeiter nicht vor Ort sein können", begründete Palfinger-CEO Andreas Klauser in den "Salzburger Nachrichten" den Schritt. Internationale Konkurrenten hätten längst geimpft./ste/pma/APA/fba

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