Fresenius-Aktie gewinnt: S&P-Ausblick jetzt "Positiv"

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bonitätsnoten für den Gesundheitskonzern Fresenius bestätigt und den Ausblick von stabil auf positiv erhöht.
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Dies spiegelt die Einschätzung der Analysten wider, dass die Ratings in den nächsten 12 bis 24 Monaten angehoben werden könnten. S&P Global Ratings bestätigte das langfristige Emittentenrating für die Fresenius mit BBB sowie das Kurzfristrating mit A-2 - warnte mit Blick auf den Nahostkonflikt aber davor, dass Prognosen mit erheblicher Unsicherheit behaftet seien.
Der DAX-Konzern Fresenius habe im Jahr 2025 starke Geschäftszahlen erzielt und den Umsatz sowie die operative Marge gesteigert. Der freie operative Cashflow (FOCF) sei solide gewesen und der Verschuldungsgrad gesunken. Er lag zum Jahresende bei 3,3, nach 4,3 im Jahr 2024. Fresenius hat sich einem Verschuldungsgrad von 2,5 bis 3,0 zum Ziel gesetzt.
Nach der Veräußerung der Tochter Vamed habe sich Fresenius stärker auf die beiden Hauptgeschäftsbereiche Kabi und Helios konzentriert und daran gearbeitet, neue Wertpotenziale zu erschließen, insbesondere in den Wachstumsbereichen Medizintechnik, Biopharma und Ernährung. S&P geht davon aus, dass sich die Finanzkennzahlen im Zeitraum 2026 bis 2027 weiter verbessern werden.
Die Fresenius-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 3,75 Prozent auf 44,82 Euro.
DJG/sha/mgo
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Bildquellen: Fresenius, Casimiro PT / Shutterstock.com
