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14.02.2020 11:52

Annäherung zwischen Serbien und Kosovo

München (Reuters) - Die jahrelang verfeindeten Westbalkan-Staaten Serbien und Kosovo treiben ihre Annäherung voran:

Die Präsidenten beider Länder unterzeichneten am Freitag in München am Rande der Sicherheitskonferenz eine Absichtserklärung, die Straßen- und Bahnverbindungen wieder zu öffnen und auszubauen. Im Januar hatten sich beide Staaten unter Vermittlung der USA in einem ersten Schritt geeingt, nach zwei Jahrzehnten Unterbrechung wieder Direktflüge zwischen Belgrad und Pristina einzurichten. Diese waren 1998 im Zuge des Kosovokriegs gestoppt worden.

Die Spannungen zwischen beiden Westbalkan-Ländern verhindern seit Jahren eine engere Kooperation der Staaten in der Region. Serbiens Präsident Aleksandar Vucic sowie sein kosovarischer Kollege Hashim Thaci dankten US-Präsident Donald Trump und dessen in München bei der Unterzeichung anwesenden US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Sie hätten die Absichtserklärung möglich gemacht. Trump hatte Grenell beauftragt, auf dem Westbalkan zu vermitteln. "Dies ist ein Signal für die Wirtschaft in den USA und in Europa, in der Region zu investieren", sagte Grenell.

Hinter den Kulissen drängt vor allem die EU auf die Beilegung der Gebietsstreitigkeiten und pumpt Milliarden in die Region, um die zwischenstaatlichen Verkehrswege und Infrastruktur zu verbessern. Alle Westbalkan-Staaten werden als EU-Beitrittskandidaten angesehen. Eine Anerkennung der früheren serbischen Provinz Kosovo durch Belgrad gilt als Voraussetzung für einen Beitritt des Landes zur EU. Zur Zeit führt die EU Beitrittsgespräche mit Serbien. Kosovo hatte im vergangenen Jahr die Spannungen noch erhöht, weil die Regierung hohe Zusatzzölle auf die Einfuhr serbischer Waren verhängt hatte.

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