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17.07.2019 19:48
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Wer nicht investiert ist, verpasst das Beste

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Warren Buffett hat zwei Regeln für Investitionen in den Aktienmarkt aufgestellt. Regel Nummer Eins: Vermeide Verluste! Regel Nummer Zwei: Vergiss niemals Regel Nummer Eins. Aber wie lassen sich diese Grundregeln in der Praxis umsetzen? Wie können Anleger den Erfolg der Börsenlegende kopieren und sogar übertreffen? Hierfür hat Michael Schnoor die Lösung gefunden.

sysShares Logo

Anfang Mai 2019 war es mal wieder so weit. Mehr als 40.000 Anleger pilgerten in das beschauliche Städtchen Omaha, um an der all­jährlichen Haupt­versammlung von Berkshire Hathaway, der Beteiligungs­gesellschaft des erfolg­reichsten Investors der Welt, Warren Buffett, teil­zunehmen. Alle in der Hoffnung, von den Investment­weisheiten des Alt­meisters zu profitieren und dadurch ebenfalls den heiligen Gral der Vermögens­mehrung zu finden, oder mit weltlichen Worten formuliert, eine Anlage­strategie zu finden, mit der Anleger langfristig besser als der Markt abschneiden. Versuchen wir also, uns dem heiligen Gral anzunähern.

Eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Weisheit Buffetts für erfolgreiche Aktien­investments (alle anderen Asset­klassen sind für den Altmeister nicht sonderlich relevant) ist folgende:

Regel 1: Vermeide Verluste! Regel 2: Vergiss niemals Regel 1!

Wenn ein "Verlust" als nicht aufholbare Wertminderung oder gar als Totalverlust definiert wird, ist es kinderleicht, Buffetts erste Weisheit zu befolgen. Man muss lediglich mit einem lang­fristigen Anlage­horizont in einen breit diversi­fizierten Markt­index, wie den DAX oder den S&P 500, investieren. In Marktindizes sind eine Vielzahl von Qualitäts­unternehmen enthalten, und die Historie zeigt, dass die Wahr­scheinlich­keit, mit einem Index­investment eine nicht aufholbare Wertminderung bzw. einen Totalverlust zu erleiden, bei null liegt. Selbst nach massiven Kurs­rückschlägen (≠ Verlust) haben es DAX und S&P 500 immer wieder geschafft, neue Allzeithochs zu erstürmen. Anleger, die dies begriffen haben, verlieren nicht nur die Angst vor Aktien­investments, sondern ergreifen Markt­korrekturen als Chance, günstig nachzukaufen.

Einen Indexfonds zu kaufen, mit dem Anleger eins zu eins an der Markt­entwicklung partizipieren, ist also schon mal eine gute Wahl, denn selbst Aktienfonds­manager schaffen es meist nicht, den Markt langfristig zu schlagen. Das liegt in erster Linie daran, dass sie versuchen, die Markt­entwicklung zu prognost­izieren, also Market-Timing zu betreiben, indem sie ihr Portfolio bei Markt­korrekturen absichern bzw. die Cash-Position hochfahren. Wenn es dann aber mal wieder "unerwartet" steil nach oben geht, ist die Under­performance vor­programmiert. Die Launen des Marktes zu prognosti­zieren ist de facto unmöglich! Fazit: Langfristanleger sollten einfach investiert bleiben!

Warum ist Buffett besser als der Markt?

Wie gelingt es aber dann Warren Buffett, zwar nicht im jedem, aber doch in der Mehrzahl der Jahre, den Markt zu schlagen und den Wert seiner Beteiligungs­gesellschaft Berkshire Hathaway kontinuierlich zu steigern? Hat er die Glaskugel?

Schauen wir dazu auf weitere Empfehlungen der Börsen­legende: Anleger sollten systematisch und diszipliniert auf Aktien von Qualitäts­unternehmen setzen, die sich durch eine hohe Rendite, eine solide Bilanz und ein nachhaltiges Wachstum auszeichnen. Zusätzlich müssten die auszu­wählenden Aktien unbedingt zwei weitere Eigenschaften aufweisen: Ein niedriges Beta und eine niedrige Volatilität. Investoren sollten also auf Aktien setzen, die deutlich weniger stark schwanken als der Markt. Im Grunde ist dies ein­leuchtend: Bei echten Qualitäts­unternehmen fällt es Investoren vermutlich leichter, in Krisen­zeiten die Nerven zu bewahren als bei Firmen mit wieder­kehrenden niedrigen Margen, hohen Schulden und geringem Wachstum. Volatilität bzw. ein geringes Schwankungs­risiko ist also auch ein wichtiger Indikator bei der Suche nach funda­mentaler Qualität. Auf dem Wegweiser, dem es zu folgen gilt steht also: "Niedrige Volatilität".

Der Weg zur Outperformance führt über das Risiko

Halten wir also fest: Auf Basis von Buffetts Erkennt­nissen würde es Sinn machen, aus den Qualitäts­aktien eines Marktindex in diejenigen zu investieren, die besonders schwankungs- bzw. risikoarm sind.

Seit einigen Jahren gibt es so genannte Minimum Varianz-Aktienindizes, die aus­schließlich in die Qualitäts­aktien von Markt­indizes investieren und dabei das Kriterium der niedrigen Volatilität umsetzen. Der sysShares® Large Cap Europe MinVar TR Index beispiel­sweise, investiert gezielt nur in die Qualitäts­aktien des Euro Stoxx 50®, die in ihrer Kombination das Portfolio mit der geringsten Volatilität bilden. In verschiedenen Crash-, Baisse- und Korrektur­phasen der vergangenen Jahre zeigte sich ein ums andere Mal, dass der Minimum-Varianz-Index bei Markt­korrekturen signifikant weniger stark korrigiert als der Ausgangs­index Euro Stoxx 50®.

Das Ergebnis mag erstaunen, ist aber das Resultat der wichtigsten Erkenntnisse bei der langfristigen Aktienanlage: Die Strategie konnte nicht nur den Marktindex Euro Stoxx 50® massiv outperformen, sondern stellte auch die Aktie von Berkshire-Hathaway in den Schatten.


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DAX, Berkshire Hathaway, S&P 500 und sysShares im Vergleich (1991 bis 2019)

Warren Buffett - ist sein Geheimnis gelüftet?

Bleibt zum Schluss, die eingangs gestellte Frage so zu beantworten: Entgegen der verbreiteten Ansicht ist Warren Buffett gar kein typischer Value-Investor, sondern er setzt konsequent auf die Erfolgs­faktoren, die auch in der sysShares-Strategie umgesetzt werden. Ob Buffett dies allerdings auch so sieht, ist uns nicht bekannt.

Mehr Informationen zum sysShares Large Cap Europe MinVar TR Index und wie Sie als Anleger an seiner Wertentwicklung partizipieren können, finden Sie auf der Website www.sysShares.com.

 

Über Michael Schnoor

Michael Schnoor - CIO von sysShares Michael Schnoor zählt seit 1998 zu den deutschen Pionieren im Bereich quantitativ-risiko­optimierter Minimum Varianz-Strategien. Er war zuvor u. a. Risiko­manager bei der Iduna Nova Versicherung und ver­antwortete Spezial­fondsmandate mit diesem wissen­schaftlich fundierten, robusten und quantita­tiven Investment­ansatz.

Die sysShares®-Strategie zielt darauf ab, das Risiko der Basis­indizes zu reduzieren und dabei die Kurs­chancen zu erhalten. Derzeit sind drei sysShares®-Strategien investier­bar, die aus den Titeln der Basis­indizes MDAX, Euro Stoxx 50 und Nikkei 225 zusammen­gesetzt werden.

Hinweise: Verantwortlich für den Inhalt dieser Anzeige ist die VILICO Investment Service GmbH. finanzen.net erhält von der Emittentin der Zertifikate auf die sysShares®-Indizes für die Bereit­stellung von Informations­material eine Zuwendung in Höhe von jeweils einem Drittel des Verwaltungs­entgelts für das jeweilige Produkt in % p.a.

Bildquellen: Horoscope / Shutterstock.com
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