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03.12.2019 10:07
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APA ots news: Anstieg der Immobilienpreise schwächt sich österreichweit ab

Weiterhin hohe Preissteigerungen in Wien

Wien (APA-ots) - Die aktuelle Ausgabe der Immobilienmarktanalyse der

Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt eine merkliche

Verlangsamung des Preisanstiegs für Wohnimmobilien im dritten Quartal

2019 österreichweit auf 5,2 Prozent (im Jahresvergleich) - nach einem

Plus von 7,3 Prozent im zweiten Quartal. In Wien verringerte sich die

noch im zweiten Quartal außergewöhnlich starke Preisdynamik auf +7,6

Prozent. Im Bundesgebiet ohne Wien setzte sich das seit Jahresmitte

2018 beobachtete Nachlassen des Preisauftriebs fort: minus 2

Prozentpunkte auf +1,8 Prozent im dritten Quartal (gegenüber dem

zweiten Quartal). Allerdings verzeichneten sowohl in Wien (+8,2

Prozent) als auch im restlichen Bundesgebiet (+3,8 Prozent) die

Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen einen überdurchschnittlich

starken Zuwachs.

Abweichung der Preise von Fundamentalfaktoren hoch, jedoch nicht

weiter zunehmend

Der Fundamentalpreisindikator der OeNB für Wohnimmobilien in Wien

deutet im dritten Quartal 2019 auf eine Abweichung der Preise von den

Fundamentalfaktoren um 26 Prozent hin. Österreichweit liegt dieser

Wert bei 14 Prozent. In einer längerfristigen Perspektive kann die

Preisentwicklung bei Wohnimmobilien - insbesondere in Wien - in

zunehmenden Maß nicht durch Fundamentalfaktoren erklärt werden.

Wohnbau auch 2019 sehr dynamisch, aber Rückgang bei Baubewilligungen

Seit dem Jahr 2017 beginnt sich die Lage auf dem österreichweiten

Wohnimmobilienmarkt durch die stärkere Ausweitung der Bauleistung und

die schwächere Nachfrage langsam zu entspannen. Die

Wohnbauinvestitionen stiegen im Jahr 2018 um 6,2 Prozent. In den

ersten drei Quartalen 2019 wurde die Dynamik mit durchschnittlich

+5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum annähernd beibehalten.

Damit hat die Bauwirtschaft auf den sich seit Jahren aufbauenden

Nachfrageüberhang reagiert. Die seit ihrem Höhepunkt im Jahr 2017

sinkende Anzahl an Baubewilligungen deutet jedoch auf ein

bevorstehendes Ende des Baubooms hin.

Leichte Zunahme des Wachstums der Wohnbaukredite an Haushalte

Das Wachstum der Wohnbaukredite an private Haushalte hat sich im

dritten Quartal 2019 leicht beschleunigt und betrug im September 2019

5,2 Prozent (im Vorjahresvergleich). Zwar wurden die

Kreditrichtlinien für die Aufnahme von Wohnbaukrediten im dritten

Quartal 2019 weiter leicht verschärft, die Kreditzinsen sanken aber

und waren im September 2019 mit 1,54 Prozent um 29 Basispunkte

niedriger als vor Jahresfrist.

Der Anteil variabel verzinster Kredite (Zinsbindungsfrist bis 1 Jahr)

am Neukreditgeschäft lag im Durchschnitt der letzten zwölf Monate bis

September 2019 bei 44,4 Prozent (gegenüber 44,7 Prozent im

Vergleichszeitraum des Vorjahres). Der Fremdwährungsanteil an den

Wohnbaukrediten betrug im September 2019 10,7 Prozent und damit um

1,5 Prozentpunkte weniger als vor Jahresfrist.

Immobilien aktuell ist auf der Website der OeNB verfügbar:

www.oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/immobilien-aktuell.html

Rückfragehinweis:

Oesterreichische Nationalbank

Dr. Christian Gutlederer

Pressesprecher

(+43-1) 404 20-6900

christian.gutlederer@oenb.at

www.oenb.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/156/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0060 2019-12-03/10:01

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