finanzen.net
17.02.2019 10:00
Bewerten
(0)

Arbeitgeberpräsident lehnt Grundrente ohne Bedürftigkeit ab

DRUCKEN

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Arbeitgeber lehnen die von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geplante Grundrente ohne eine Prüfung der Bedürftigkeit strikt ab. "Die Koalition sollte Abstand von einer Grundrente nehmen, wenn die Bedürftigkeit gar nicht geprüft werden soll", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Im Koalitionsvertrag sei die Grundrente zwar vereinbart, aber nur für diejenigen, sie wirklich brauchen. "Ohne eine Prüfung der Bedürftigkeit geht das nicht", betonte Kramer. Es könne nicht sein, dass jemand, "der zum Beispiel eine Erbschaft gemacht hat oder dessen Ehepartner gut versorgt ist, die Grundrente der Solidargemeinschaft bekommen soll, ergänzte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Kramer warnte davor, Grundsicherung und Rente zu vermischen. Die Rente richte sich danach, was jemand eingezahlt habe. Die Grundsicherung dagegen diene der Deckung des Existenzminimums, falls die Rente nicht ausreiche. "Beides kann man nicht vermischen", mahnte Kramer.

Der Plan von Arbeitsminister Heil sieht vor, dass Arbeitnehmer, die 35 Jahre lang Beiträge gezahlt haben und trotzdem nur eine Rente auf Höhe der Grundsicherung erhalten, bis zu 447 Euro mehr im Monat bekommen sollen. Union und SPD sind sich einig darin, dass die Renten von Geringverdienern mit mindestens 35 Beitragsjahren aufgewertet werden sollen. Doch im Koalitionsvertrag ist anders als in Heils Konzept eine Bedürftigkeitsprüfung vorgesehen, die den Kreis der Bezieher einschränken würde.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mod

(END) Dow Jones Newswires

February 17, 2019 04:01 ET (09:01 GMT)

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- US-Börsen schließen deutlich im Minus -- Commerzbank-Chef liebäugelt mit Fusion -- Chaos-Brexit vorerst abgewendet -- Nike, Ströer, Uber, Dürr, Hapag im Fokus

Allianz bietet auf Versicherungs-Sparten von BBVA. Nokia-Warnung vor Problemen bei Alcatel-Zukauf sorgen Anleger. ProSiebenSat.1-Aktie vor Mehrjahrestief. Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erstmals seit Herbst 2016 wieder negativ. Neuer Videodienst von Apple erwartet. RWE und E.ON im Aufwind.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
Die Top-Autos des Genfer Autosalon 2019
Das sind die Highlights
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen
mehr Top Rankings

Umfrage

Nun ist es bestätigt: Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell eine Fusion aus. Glauben Sie, dass es tatsächlich dazu kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
BayerBAY001
Amazon906866
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Aurora Cannabis IncA12GS7
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750