AstraZeneca-Aktie sinkt: Millionen-Investitionen im Heimatmarkt geplant

AstraZeneca will 300 Millionen Pfund im Vereinigten Königreich investieren, wie der Premierminister und der Konzern-CEO am Mittwoch mitteilten.
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Hintergrund ist, dass Großbritannien und die USA Anfang April eine Vereinbarung über Arzneimittelpreise getroffen hatten. Im vergangenen Jahr hatte der Pharmakonzern geplante Investitionen in seiem Heimatland auf Eis gelegt.
Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte die Investition von AstraZeneca während einer Rede vor dem Parlament an und sagte, diese sei durch das kürzlich mit den USA abgeschlossene Pharmabkommen ermöglicht worden.
Die britische Regierung hatte zuvor erklärt, dass Pharma-Produkte aus dem Vereinigten Königreich im Rahmen des Abkommens bis zum 19. Januar 2029 in den USA nicht mit Einfuhrzöllen belegt werden.
AstraZeneca-CEO Pascal Soriot sagte in einer Telefonkonferenz mit Journalisten, die Investition fließe zum Teil in die Erweiterung des Hauptsitzes in Cambridge, ferner in den Ausbau des Standortes Macclesfield. Die Erweiterung in Cambridge gehörte zu jenen Projekten, die AstraZeneca 2025 auf Eis gelegt hatte.
Die Investition sei eine Anerkennung dafür, dass das Amerikanisch-britische Pharma-Abkommen ein Schritt in die richtige Richtung sei, sagte Soriot.
Im Londoner Handel verliert die AstraZeneca-Aktie zeitweise 2,79 Prozent auf 135,12 Pfund.
DJG/DJN/rio/cbr
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