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08.02.2019 22:35
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Ming-Chi Kuo: Apples iPhone-Risiken minimieren sich

Auf Marktkonsens-Niveau: Ming-Chi Kuo: Apples iPhone-Risiken minimieren sich | Nachricht | finanzen.net
Auf Marktkonsens-Niveau
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Mit Ming-Chi Kuo hat sich nun einer der Top-Apple-Analysten zu Apples iPhone-Problematik geäußert. Hat Apple bereits das Schlimmste hinter sich?

Gerüchteküche um Apple brodelt

Der Technologieriese Apple durchlebt in den letzten Monaten turbulente Zeiten. Angefangen von den Tumulten rund um die Nichtveröffentlichung der iPhone-Verkaufszahlen bis hin zum hauseigenen Filme- und TV-Streaming-Dienst Apples oder einem möglicherweise geplanten Gaming-On-Demand-Dienst des iKonzerns. Die Gerüchteküche brodelte kräftig in den vergangenen Wochen. Eines scheint jedoch sicher zu sein: Apple legt sein Augenmerk immer stärker auf die Service-Sparte. Die Abo-Sparte ist, mit 39,75 Milliarden US-Dollar an Einnahmen in 2018, das zweitgrößte Standbein des Konzerns - bis 2021 peilt der iKonzern erreichbare 50 Milliarden US-Dollar an. Aus Sicht der Experten kann dieses Geschäftsfeld die rückläufigen Einnahmen aus den iPhone-Verkäufen wieder ausgleichen. Das Flaggschiff Apples könnte, aufgrund des gesättigten Marktes und der abnehmenden Verkaufsstückzahlen, in Zukunft aufs Abstellgleis geraten. Nachdem die Gerüchte über rückläufige Bestellungen und Verkäufe bekannt wurden, schrieben einige Experten das iPhone als Zugpferd tot und richteten jetzt schon ihren Blick auf "The Next Big Thing" von Apple.

Hat Apple das Schlimmste überstanden?

Gegenüber dem Wirtschafts- und Finanznachrichtensender "CNBC" hat sich der Top-Apple-Experte Ming-Chi Kuo bezüglich der möglichen iPhone-Verkaufszahlen des ersten Quartals 2019 zu Wort gemeldet. Laut dem KGI-Securities-Analysten habe Apple das Schlimmste überstanden. Der Experte sehe "begrenzte Abwärtsrisiken für die Aktienkurse von Apple- und iPhone-Lieferanten", so im Interview mit dem Finanznachrichtensender. Die iPhone-Shipments werden aus seiner Sicht den Marktkonsens übertreffen. Trotzdem bekräftigt Kuo, dass eine Abnahme der iPhone-Auslieferungen in den nächsten Quartalen, der Fall sein werde. Jedoch werde die Stärke des Rückgangs abnehmen. Der Analyst geht von einer iPhone-Auslieferung in Höhe von 36 bis 38 Millionen Smartphones im ersten Jahresviertel aus. Dabei berücksichtige er die schwächer-als-erwartete Nachfrage aus China und die im Gegensatz dazu positiven Umsätze außerhalb Chinas durch Handels- und Preissenkungen. Insbesondere in Anbetracht der wachsenden Marktanteilsgewinne auf den europäischen Märkten prognostiziert Kuo im "CNBC"-Interview abschließend: "Wenn Apple die Handelsprogramme fortsetzt und sich der Handelskrieg zwischen den USA und China nicht weiter verschärft, erwarten wir, dass die iPhone-Auslieferungen im zweiten Quartal 2019 [...] auf Vorjahresniveau bleiben".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Apple, IgorGolovniov / Shutterstock.com

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