Aufwärtspotenzial

Aktie von VW-Konkurrent im Fokus: Deutsche Bank sieht Einstiegskurse bei diesem Autobauer

22.04.26 22:22 Uhr

Auto-Riese im Fokus: Analysten der Deutschen Bank wittern bei dieser NYSE-Aktie eine große Chance | finanzen.net

Die Deutsche Bank bläst zur Jagd auf eine Auto-Aktie: Nach einer enttäuschenden Seitwärtsbewegung im bisherigen Jahresverlauf stufen die Analysten den Autobauer nun auf "Kaufen" hoch.

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Aktien

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• Deutsche Bank stuft General Motors von "Halten" auf "Kaufen" hoch
• Kursziel steigt auf 90 US-Dollar
• Zollbelastungen von 800 Millionen US-Dollar erwartet, während operative Fortschritte bei E-Autos stützen

Die Analysten der Deutschen Bank haben ein deutliches Signal für den US-Automobilsektor gesetzt. In einer aktuellen Studie, aus der "The Street" zitiert, stufte das Institut die Aktie von General Motors (GM) von "Halten" auf "Kaufen" hoch und hob das Kursziel von 83 auf 90 US-Dollar an. Damit reagieren die Experten auf die bisherige Kursbilanz, die im Jahresverlauf eher ernüchternd ausfiel: Während der Gesamtmarkt teilweise deutlich zulegen konnte, hat sich die Aktie an der NYSE kaum von der Stelle bewegt. Laut Analyst Edison Yu bietet dieses Seitwärtsniveau nun jedoch einen attraktiven Einstiegspunkt für eine potenziell mehrjährige Neubewertung.

Starkes Kerngeschäft und neue Wachstumsfelder

Trotz der verhaltenen Kursentwicklung bleibt das operative Rückgrat von General Motors stabil. Das Kerngeschäft mit margenstarken Pick-ups und SUVs sorgt weiterhin für robuste Cashflows, auch wenn der Absatz im ersten Quartal witterungsbedingt um knapp 10 Prozent auf 626.429 Fahrzeuge nachgab. Die Deutsche Bank wertet dies als vorübergehendes Phänomen infolge extremer Winterstürme. Zusätzlich zum klassischen Fahrzeugverkauf treibt GM den Wandel zum Technologiekonzern voran: Mit erwarteten OnStar-Umsätzen von 7,5 Milliarden US-Dollar und einem neuen 6-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm untermauert das Management seine Ambitionen in diesem Bereich.

Breiter Marktkonsens stützt die Kaufempfehlung

Die Deutsche Bank steht mit ihrer positiven Einschätzung nicht allein da. Ein Blick auf die Daten der Analyseplattform TipRanks unterstreicht die optimistische Stimmung unter den Experten: Von insgesamt 20 aufgeführten Analystenratings entfallen derzeit 16 auf "Buy", während drei Experten die Aktie auf "Hold" belassen und lediglich einer zum Verkauf rät. Das durchschnittliche Kursziel der gesamten Analystengruppe liegt mit 96,83 US-Dollar sogar noch über der aktuellen Schätzung der Deutschen Bank, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial für den Detroiter Autobauer impliziert.

Operative Lichtblicke gegen fiskalischen Gegenwind

Für das Auftaktquartal 2026 erwartet die Deutsche Bank eine differenzierte Entwicklung. "Wenn wir uns speziell das erste Quartal von GM ansehen, erwarten wir eine gewisse Verschlechterung bei Volumen und Mix im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Preisgestaltung dazu beitragen sollte, dies abzufedern", zitiert "The Street" die Experten. Ein zentraler Belastungsfaktor bleiben die Zölle: Trotz geringerer medialer Aufmerksamkeit rechnet die Bank mit Kosten von 800 Millionen US-Dollar für das Quartal. Dem stehen geringere EV-Verluste, Einsparungen bei Garantiekosten und ein wachsendes Software- und Servicegeschäft gegenüber. Die Prognosen sehen eine Verringerung der Verluste bei Elektrofahrzeugen (EV) um 400 Millionen US-Dollar sowie Einsparungen bei Garantiekosten in Höhe von 250 Millionen US-Dollar vor. Zudem gewinnt der Bereich Software und Dienstleistungen an Dynamik, während der Konzern für 2027 bereits den Übergang auf eine Lkw-Plattform der nächsten Generation vorbereitet.

Investitionen und finanzielle Stabilität

Parallel zur positiven Analystenresonanz unterstreicht GM seine globale Strategie durch gezielte Investitionen. Der Konzern steckt 600 Millionen US-Dollar in seine südkoreanischen Produktionsanlagen, um die Marktposition bei kleinen SUVs zu festigen. Finanziell sicherte sich GM Financial zudem über eine Anleiheemission frisches Kapital in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Trotz kleinerer operativer Herausforderungen, wie einem aktuellen Rückruf von rund 33.000 Corvette-Fahrzeugen aufgrund eines Softwarefehlers bei den Blinkern, bleibt das Fazit der Experten positiv. Laut Deutsche Bank liegen viele entscheidende Faktoren direkt in der Hand des GM-Managements, was die Zuversicht für eine Trendwende beim Aktienkurs stützt.

Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

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10.04.2025General Motors NeutralUBS AG
03.04.2025General Motors Market-PerformBernstein Research
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07.12.2020General Motors OutperformCredit Suisse Group
03.12.2020General Motors buyGoldman Sachs Group Inc.
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07.12.2020General Motors OutperformCredit Suisse Group
03.12.2020General Motors buyGoldman Sachs Group Inc.
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13.02.2019General Motors BuySeaport Global Securities
11.01.2019General Motors OutperformBMO Capital Markets
DatumRatingAnalyst
10.04.2025General Motors NeutralUBS AG
03.04.2025General Motors Market-PerformBernstein Research
10.10.2022General Motors NeutralUBS AG
18.06.2020General Motors HoldJefferies & Company Inc.
26.03.2019General Motors NeutralGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
28.03.2018General Motors SellGoldman Sachs Group Inc.
07.02.2018General Motors SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
06.02.2018General Motors SellGoldman Sachs Group Inc.
16.03.2017General Motors SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
06.03.2017General Motors SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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